Märkische Gewässerkreuzfahrt
    FONTANES HAVELLAND©

 

Ob ro­te Zie­gel, ob stei­ner­nes Grau,
Du ver­klärst es, Ha­vel, in dei­nem Blau.

Hat der 200-jäh­ri­ge Theo­dor Fon­ta­ne im­mer noch Recht? Se­hen wir nach! In .Wer­der, beim .Schloss Pet­zow, in der .Hei­lands­kir­che und dem Her­ren­haus zu Sa­crow, im .Ho­hen­zol­lern­schlöss­chen Ca­puth, im .Schloss Pa­retz, wo­hin sich Fried­rich Wil­helm III. und sei­ne Lui­se gern zu­rück­zo­gen, und in .Glin­dow, wo­her die be­rühm­ten gel­ben Zie­gel für Ber­lin stam­men.
Wir schip­pern mit dem FMS "Rix­dorf" selbst­ver­ständ­lich über die Ha­vel, aber auch über Ne­ben­ge­wäs­ser: den Gro­ßen und Klei­nen Wann­see, den Grieb­nitz­see und die Glie­ni­cker Lan­ke, durch den Tem­pli­ner See und über den Schwie­low­see, durch den Göt­tin­see und den Sa­crow-Pa­ret­zer Ka­nal ent­lang mit dem Schlä­nitz-, dem Fahr­lan­der und dem Jung­fern­see.
Zu­dem er­wei­sen wir dem Ju­bi­lar die Eh­re in der ► Leit­aus­stel­lung "fon­ta­ne.200/Au­tor", die das Mu­seum Neu­rup­pin in sei­ner Ge­burt­sstadt prä­sen­tiert.

Schiffs­reis­e mit der ei­gens nur für uns ge­char­ter­ten "Rix­dorf", Bus­an-/-ab­rei­se, HP, DZ im ***+Ho­tel Land­haus Ha­vel­treff in Ca­puth.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

Hierfür gibt es eine Warteliste! Soll­ten auch Sie sich für die­se Rei­se bzw. ei­ne even­tu­el­le Wie­der­ho­lung in­ter­es­sie­ren, scheu­en Sie bitte - trotz War­te­liste - nicht vor ei­ner An­mel­dung zu­rück! Sie ha­ben im Fal­le von Rück­trit­ten nicht nur eine Chance für die­se Rei­se, son­dern er­hal­ten auch vor al­len an­de­ren Ihre Ein­la­dung, so­bald wir wis­sen, ob und ge­ge­be­nen­falls wann ge­nau wir er­neut auf Fon­ta­nes Spu­ren durchs Ha­vel­land schip­pern wer­den.

 

€ 685,- pro Person im DZ
  
€ 790,- pro Person im E

 

 

 

  F E I N I N G E R   I M   N O R D E N

Wiederholung unserer 2015 und 2017 ausgebuchten Rei­se:

"Zei­chen­ex­pe­di­tio­nen" füh­ren Lyo­nel Fei­nin­ger (1871-1956) erst­mals 1905 an die Ost­see­küs­te bei Rib­nitz. Es fas­zi­nie­ren ihn mit­tel­al­ter­li­che Bau­ten wie das Ros­to­cker Tor und die Kla­ris­sen­kir­che. Auf wel­che Wei­se er sie in sei­ner un­ver­wech­sel­ba­ren "pris­ma­ti­schen" Dar­stel­lungs­art in Kunst ver­wan­delt hat, ist in der .Ga­le­rie im Klos­ter zu be­tracht­en. Ab 1908 ist stets Use­dom sein Som­mer­re­fu­gium, wo er "Na­tur­no­ti­zen" kre­iert. Zahl­rei­che Mo­ti­ve, in der .Fei­nin­ger-Tour seit 2009 lie­be­voll ge­bün­delt, fin­det er eben­so an der Küs­te in Swi­ne­mün­de [pol­nisch: Świ­noujś­cie] und He­rings­dorf wie im ver­träum­ten Hin­ter­land bei Nep­per­min, Mel­len­thin und Benz. Bis ans Le­bens­ende fes­seln ihn, längst zu­rück in den USA, als Mo­tiv vor al­lem die Ben­zer Kir­che und Müh­le. 1924 bis 1935 hält sich Fei­nin­ger zur Som­mer­zeit re­gel­mä­ßig an Hin­ter­pom­merns Küs­te auf. "Ganz groß­ar­tig und vol­ler Zau­ber" er­scheint ihm dort die .Kirch­rui­ne von Hoff [Trzę­sacz], wäh­rend ihn in .Trep­tow an der Re­ga [Trze­bia­tów] der Grütz­turm und die Ma­rien­kir­che in ihren Bann zie­hen. Ei­gens für uns wird Brit­ta Bo­de M.A. aber­mals aus­ge­wähl­te .Fei­nin­ger-Wer­ke aus dem De­pot des Kup­fer­stich­ka­bi­netts in Ber­lin ans Licht be­för­dern - Wer­ke, die sonst so gut wie nie zu se­hen sind.. 

Busreise, HP, DZ im ****Hotel Wasserschloss Mellenthin (einem Feininger-Motiv!).                             .
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

Hierfür gibt es wieder eine Warteliste! Soll­ten auch Sie sich für die­se Rei­se bzw. ei­ne even­tu­el­le Wie­der­ho­lung in­ter­es­sie­ren, scheu­en Sie bitte - trotz War­te­liste - nicht vor ei­ner An­mel­dung zu­rück! Sie ha­ben im Fal­le von Rück­trit­ten nicht nur eine Chance für die­se Rei­se, son­dern er­hal­ten auch vor al­len an­de­ren Ihre Ein­la­dung, so­bald wir wis­sen, ob und ge­ge­be­nen­falls wann ge­nau wir uns er­neut auf Lyo­nel Fei­nin­gers Spu­ren im Nor­den be­ge­ben wer­den.

 

   
 
€ 440,- pro Person im DZ   
€ 495,- pro Person im EZ    

 

 

 

  200 JAHRE  F O N T A N E  -  
  DAS JUBILÄUM UND DIE MARK

Theo­dor Fon­ta­ne ist am 30. De­zem­ber 1819 zur Welt ge­kom­men - 'sei­ne' Mark Bran­den­burg fei­ert das gan­ze Jahr 2019 in den 200. Ge­burts­tag hin­ein: Sei­ne Ge­burts­stadt prä­sen­tiert für ihr­en größ­ten Sohn im Mu­seum Neu­rup­pin die gro­ße .Leit­aus­stel­lung "fon­ta­ne.200/Au­tor", wäh­rend ihn die Lan­des­haupt­stadt Pots­dam im Haus der Bran­den­bur­gisch-Preu­ßi­schen Ge­schich­te, dem ehe­ma­li­gen Kö­nig­li­chen Kutsch­stall, mit der .Son­der­aus­stel­lung "fon­ta­ne.200/Bran­den­burg - Bil­der und Ge­schich­ten" ehrt, die den "Ent­de­ckungs­rei­sen­den Fon­ta­ne" ins Zen­trum rückt. Eben­falls in Pots­dam öff­net in der Villa Quandt das .Theo­dor-Fon­ta­ne-Ar­chiv spe­ziell für uns sei­ne To­re. Das .See­fes­ti­val Wus­trau spielt zum Ju­bi­läum das neue Open-Air-Thea­ter­stück " 'Was ihr wollt' - Shakes­peare und der Thea­ter­kri­ti­ker Fon­ta­ne" - beim eins­ti­gen Zie­ten-Her­ren­haus am Rup­pi­ner See, und die .Schloss­fest­spie­le Rib­beck lege­n ihr Er­folgs­schau­spiel "Effi Briest" in Fon­ta­nes 'Bir­nen­dorf' neu auf, das die von un­se­ren Ha­vell­and-Rei­sen wohl­be­kann­ten Schau­spie­ler Ger­not Frisch­ling und Rei­mund Groß uns in ihrer krea­tiv-hu­mor­vol­len ."Sze­ni­schen Füh­rung" vor­stel­len. Rei­mund Groß al­lein ver­setzt uns im Rib­be­cker "Thea­ter der Fri­sche" mit der .Son­der­auf­füh­rung sei­ner frei­en Er­zäh­lung von Fon­ta­nes "Ir­run­gen, Wir­run­gen" ins Ber­lin der 1870er Jah­re. Krafft Frei­herr von dem Kne­se­beck führt uns per­sön­lich durch sei­ne .Son­der­aus­stel­lung "Fon­ta­ne trifft Kne­se­beck" in Kar­we am Ost­ufer des Rup­pi­ner Sees - dem Guts­dorf sei­ner Vor­fah­ren, dem Fon­ta­ne zwei Ka­pi­tel der "Wan­de­run­gen" ge­wid­met hat. Und auf dem von Rohr­schen Guts­hof Gan­zer, auch ein Fon­ta­ne-Ort, den sie mit ih­rer Fa­mi­lie vor dem Ver­fall ge­rett­et hat, wür­digt 'Guts­herri­n' und Künst­le­rin Ka­trin Ma­son Brown den Ju­bi­lar mit ih­rem .Fon­ta­ne-Kunst­pro­jekt "Glück­lich un­ter­wegs und frei…" .

Busreise, DZ im Hot­el Land­gut Sto­ber (ehe­ma­li­ges Land­gut der Fa­mil­ie Bor­sig) bei Nau­en, HP, zwei Thea­ter­kar­ten bes­ter Ka­te­go­rie, Rib­be­cker Son­der­schau­spiel
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

Hierfür gibt es eine Warteliste! Soll­ten auch Sie sich für die­se Rei­se in­ter­es­sie­ren, scheu­en Sie bitte - trotz War­te­liste - nicht vor ei­ner An­mel­dung zu­rück! Sie ha­ben im Fal­le von Rück­trit­ten im­mer noch eine Chance, hier­an teil­zu­neh­men.

 

€ 570,- pro Person im DZ
  
€ 635,- pro Person im EZ

 

 

 

  WELTERBE POTSDAM -
  "NÄCHTLICHE SCHLÖSSERIMPRESSIONEN®"

"Das ganze Eyland muß ein Pa­ra­dies wer­den" - die­ser Ein­fall des Gro­ßen Kur­fürs­ten hat da­zu ge­führt, dass Pots­dam heu­te UNESCO-Welt­kul­tur­erbe ist. Auf ei­ner .dreistün­di­gen Ha­vel­schiff­fahrt in den Son­nen­un­ter­gang voll­zie­hen wir dies nach: fest­lich il­lu­mi­nier­te Schlös­ser, ba­ro­cker Feu­er­re­gen von der Glie­ni­cker Brü­cke und Blä­ser­kon­zert im Fa­ckel­schein vor der Sa­crower Hei­lands­kir­che... Was vom Was­ser aus zu se­hen ist, neh­men wir auch an Land in Au­gen­schein: den vom Wör­lit­zer Gar­ten­künstl­er Jo­hann Au­gust Ey­ser­beck be­gon­ne­nen und vom be­rühm­ten Pe­ter Jo­sef Len­né voll­en­de­ten .Neu­en Gar­ten mit dem .Mar­mor­pa­lais Kö­nig Fried­rich Wil­helms des II. und den ► Park Glie­n­icke, der eben­falls auf Len­né zu­rück­geht, samt .Schloss Glie­ni­cke, mit dem sich Prinz Carl von Preu­ßen von Karl Fried­rich Schin­kel sei­nen 'ita­lie­ni­schen Traum' ver­wirk­li­chen ließ, die nach Skiz­zen sei­nes Bru­ders, des spä­te­ren Kö­nigs Fried­rich Wil­helm IV., vom Schin­kel-Schü­ler Lud­wig Per­sius eben­falls 'ita­lie­nisch' er­bau­te .Hei­lands­kir­che zu Sa­crow und den für ei­nen wei­te­ren Bru­der, den nach­ma­li­gen Kai­ser Wil­helm I., aber wohl eher für des­sen ei­gen­wil­lige Gat­tin Au­gus­ta von Len­né an­ge­fan­ge­nen und vom nicht min­der ge­nia­len Fürs­ten Pück­ler ver­voll­komm­ne­ten .Ba­bels­ber­ger Park.

Busreise, DZ / Frühstück im ****Mercure Potsdam (direkt am Schiffsanleger), Abendessen an Bord. 
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 295,- pro Person im DZ
freie Plätze: 8   
€ 325,- pro Person im EZ

 

 

 

  ROMANTIK IM KLOSTER CHORIN -
  "MACHTVOLLE" SCHORFHEIDE  

Seit 1273 ha­ben Zis­ter­zien­ser im .Klos­ter Cho­rin ge­wirkt. Ihre Kir­che ist das "be­deu­tends­te und edels­te Werk der Früh­go­tik im Ge­biet des nord­deut­schen Zie­gel­baus" (De­hio). In die­sem er­grei­fen­den Bau­werk kommt es un­ter dem Mot­to ."Wald.Horn.Lied" zum "ro­man­ti­schen Gip­fel­tref­fen" des Quar­tetts ger­man horn­sound mit dem Vo­kal­en­sem­ble amar­cord; die­se fünf ehe­ma­li­gen Tho­ma­ner ha­ben eine Welt­kar­rie­re mit Auf­trit­ten in über 50 Län­dern hin­ge­legt, et­li­che CDs ein­ge­spielt, zwei­mal den ECHO Klas­sik ge­won­nen und gel­ten als welt­bes­tes Män­ner­ge­sangs­quin­tett. Die zu Ge­hör ge­brach­ten Wer­ke u.a. von Men­dels­sohn, Schu­bert und Schu­mann "kom­men di­rekt aus dem Zen­trum der deut­schen Ro­man­tik und er­zäh­len von Lie­be, Leid, Sehn­sucht und Ewig­keit…"
West­lich von Cho­rin liegt die Schorf­hei­de, wo sich jahr­hun­der­te­lang die Mäch­ti­gen ge­tum­melt ha­ben - zur Er­ho­lung, Jagd und Re­prä­sen­ta­tion. Da­von zeugt das .Jagd­schloss Groß Schö­ne­beck: Ge­baut ab 1660 un­ter dem Gro­ßen Kur­fürs­ten, er­neu­ert un­ter 'Sol­da­ten­kö­nig' Fried­rich Wil­helm I., der hier 1722 die Grund­la­gen für Preu­ßens Ver­wal­tung for­mu­liert, er­hält es 1834-36 von Fried­rich Wil­helm III. die jet­zi­ge (Tu­dor-)Ge­stalt, dient fort­an als Ho­hen­zol­lern-Jagd­gast­haus und ent­hält heu­te u.a. die Aus­stell­ung "Jagd und Macht". 1847-49 ent­steht un­ter 
Fried­rich Wil­helm IV. die of­fi­ziel­le Jagd­re­si­denz der Kai­ser und ab 1919 der Reichs­prä­si­den­ten: das .Jagd­schloss Hu­ber­tus­stock; oft wei­len hier Wil­helm I. und II., Ebert und Hin­den­burg - und spä­ter Erich Hon­e­cker, der zu DDR-Zei­ten über 60 % der Schorf­hei­de als - ge­sperr­tes - "Son­der­jagd­ge­biet" nutzt. 1981 ist hier - seit 1973 for­mal Re­gie­rungs­gäs­te­haus - Hel­mut Schmidt zu Gast. Nach dem DDR-Zu­sam­men­bruch erst un­ge­nutzt, ent­steht 1997 auf Hu­ber­tus­stock ein Ho­tel, wo­rin wir lo­gie­ren. Der .'Kai­ser­bahn­hof' Jo­a­chims­thal ist 1898 ei­gens für Wil­helm II. er­baut wor­den. 1936 spen­diert Ber­lins NS-Stadt­ver­walt­ung süd­lich der Schorf­hei­de am .Bo­gen­see Pro­pa­gan­da­mi­nis­ter Goeb­bels fast 500 ha Land, wo­rauf er sich ei­ne statt­li­che Land­vil­la gönnt und u.a. Ufa-Stars emp­fängt. 1946 ge­langt das Areal an die FDJ, die in den 1950er Jah­ren ko­los­sa­le Neu­bau­ten er­rich­tet und dar­in die Ju­gend­hoch­schu­le 'Wil­helm Pieck' betreibt. Seit 1990 ge­hört al­les "wie­der" Ber­lin - oh­ne Nu­tzungs­plan, wes­halb der Me­ga­kom­plex mit­ten im Wald seit Jahr­zehn­ten leer­steht.

Busreise,DZ / Frühstück im ****Ringhotel Schorfheide, Abendessen im Jagdschloss Hubertusstock, Kon­zert­kar­te bes­ter Ka­te­go­rie für den Choriner Musiksommer.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 325,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9   
€ 355,- pro Person im EZ

 

 

 

  100 JAHRE BAUHAUS - BAHNBRECHER DER MODERNE

Das "Bauhaus", so die UNESCO 1996, sei Welt­erbe, weil es "re­vo­lu­tio­nä­re Ideen der Bau­ge­stal­tung und Stadt­pla­nung durch­setz­te." Dies kommt erst­mals in Al­feld zum Tra­gen, wo 1911 der jun­ge Ar­chi­tekt Wal­ter Gro­pius mit ei­nem Fa­brik­neu­bau be­auf­tragt wird und ei­nen bahn­bre­chen­den Kom­plex kre­iert, der als Ur­sprungs­bau der Mo­der­ne gilt; auch die­ses .Fa­gus-Werk, das nach wie vor Schuh­leis­ten her­stellt, ist seit 2011 UNESCO-Welt­kul­tur­erbe. Tat­säch­lich ge­grün­det wird das "Bau­haus" 1919 - vor ge­nau 100 Jah­ren - in Wei­mar, wo heu­te die .Bau­haus-Uni­ver­si­tät, ein­quar­tiert in Hen­ry-van-de-Vel­de-Bau­ten, die Tra­di­tion fort­führt und im April des Ju­bi­läums­jah­res das neue .Bau­haus-Mu­seum öff­nen wird: "Im Zen­trum sei­ner Aus­stel­lung steht die welt­weit äl­tes­te mu­seal­e Samm­lung von Werk­statt­ar­be­iten des Bau­hau­ses, die Wal­ter Gro­pius schon in den 1920er Jah­ren an­leg­te." Zu­dem do­ku­men­tiert es, "dass das Bau­haus … ent­schei­den­de Ver­än­de­run­gen in Hin­sicht auf ei­ne neue Ge­sell­schaft, neu­es Zu­sam­men­le­ben und … auch auf neue Tech­no­lo­gien … ini­tiiert hat." - 1925 ver­drängt nach Des­sau, wer­den im "Bau­haus" Kunst und Tech­nik zur Ein­heit, zu se­hen in Gro­pius' .Bau­haus­ge­bäu­de, in den .Meis­ter­häu­sern von Kan­dins­ky / Klee, Mo­holy-Nagy / Fei­nin­ger, Mu­che / Schlem­mer und am 2014 äu­ßer­lich auf­er­stan­de­nen Di­rek­to­ren­haus von Wal­ter Gro­pius, aber auch im .Ar­beits­amt, im Aus­flugs­lo­kal .Korn­haus und in der .Sied­lung Tör­ten, ei­nem Gro­pius-Groß­pro­jekt aus 314 Ge­bäu­den. Über­dies er­hält auch Des­sau ein neu­es .Bau­haus-Mu­seum: Der "8. Sep­tem­ber 2019 ist ei­ner der Hö­he­punk­te des Ju­bi­läums­jah­res. Erst­mals wird die Samm­lung der Stif­tung Bau­haus Des­sau um­fas­send zu se­hen sein, und zu­gleich wird das Mu­seum als ei­gen­stän­di­ger, zeit­ge­nös­si­scher Ort die Bau­haus­bau­ten in Des­sau ver­bin­den." - In Ber­nau steht die .Bun­des­schu­le des All­ge­mei­nen Deut­schen Ge­werk­schafts­bun­des: ein Glanz­stück des "ra­tio­na­len Funk­tio­na­lis­mus", 1930 er­schaf­fen von Hans Witt­wer und vom Gro­pius-Nach­fol­ger Han­nes Mey­er. - Und in Ber­lin, wo das "Bau­haus" 1932/33 nach er­neu­tem Um­zug ei­ne kur­ze End­zeit durch­leb­te, zei­gen das Bau­haus-Ar­chiv / Mu­seum für Ge­stal­tung und die Ber­li­ni­sche Ga­le­rie die .Ju­bi­läums­aus­stel­lung "ori­gi­nal bau­haus"; dar­in geht es um "die Ge­schich­te hin­ter den Ob­jek­ten. Zu se­hen sind ... Kunst und De­sign aus der Samm­lung des Bau­haus-Ar­chivs, be­son­de­re Leih­ga­ben aus in­ter­na­tio­na­len Samm­lun­gen und künst­le­ri­sche Po­si­tio­nen, die das Bau­haus-Er­be neu be­trach­ten.".

Busreise, DZ im ****Radisson Blu Fürst Leopold in Dessau, HP (dar­un­ter ein­mal im "Korn­haus").
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 645,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9   
€ 730,- pro Person im EZ

 

 

 

   200 JAHRE CLARA SCHUMANN -
   IN LEIPZIG UND IN DRESDEN

Deutschlands größte Kom­po­nis­tin Cla­ra Schu­mann, geb. Wieck, ist am 13. Sep­tem­ber 1819 zur Welt ge­kom­men, tritt mit neun Jah­ren im Ge­wand­haus auf, ver­öf­fent­licht als 11-Jäh­ri­ge ih­re ers­te Kom­po­si­tion und ist schon als Teen­ager eine über­re­gio­nal ge­fei­er­te Pia­nis­tin; ge­gen enor­men Wi­der­stand ih­res Va­ters hei­ra­tet sie 1840 Ro­bert Schu­mann. Ihr Ge­burts­ort, die .Mu­sik­stadt Leip­zig, fei­ert ih­ren 200. Ge­burts­tag aus­gie­big - wir auch: Im .Schu­mann-Haus, dem ers­ten Wohn­ort des Ehe­paa­res, mit der zum Ju­bi­läum er­neu­er­ten Aus­stel­lung wird spe­ziell für uns das Stück ."Flit­ter­jah­re" ge­ge­ben, eine "Zeit­rei­se mit Kla­vier und Ge­sang", und wir kom­men dort in den Ge­nuss zwei­er Son­der­kon­zer­te zu Eh­ren der Ju­bi­la­rin - das be­rühm­te .Vog­ler-Quar­tett wird Streich­quar­tet­te auch Ro­bert Schu­manns und Jo­seph Haydns spie­len, und das Welt­klas­se-Vo­kal­quin­tett .amar­cord  ge­stal­tet un­ter dem Mot­to "Wa­rum bist Du so fer­ne?" ei­nen Abend mit Wer­ken "von Frau­en oder für Frau­en". Das Mu­seum für Mu­sik­in­stru­men­te wid­met Cla­ra und ih­rer Zeit die .Son­der­füh­rung "Die Frau am Kla­vier", wäh­rend die .Son­der­aus­stel­lung "Drei Künst­le­rin­nen im Blick" im Bach-Ar­chiv ne­ben Cla­ra Schu­mann auch An­na Mag­da­le­na Bach, Jo­hann Se­bas­tians Ehe­frau, und Fe­lix Men­dels­sohn Bar­thol­dys Schwes­ter Fan­ny Hen­sel wür­digt. In der Al­ten Bör­se von 1678, Leip­zigs äl­tes­tem Ba­rock­bau, heißt es ."Lie­be ver­ehr­te Kla­ra": Die ge­frag­te Pia­nis­tin Prof. Gu­drun Fran­ke und der Schau­spie­ler und Thea­ter­re­gis­seur Prof. Alex­an­der Gam­nit­zer ver­wan­deln sich - ex­tra für uns - in Cla­ra und Ro­bert Schu­mann und brin­gen Ta­ge­buch­zi­ta­te, Brie­fe und Mu­sik des Paa­res zu Ge­hör. 1844 zie­hen die Schu­manns nach .Dres­den. Dort ent­ste­hen Cla­ras be­rühm­tes Kla­vier­trio op. 17 und vie­le an­de­re groß­ar­ti­ge Wer­ke, was das Trio Pas­sio­nis­si­mo und Prof. Gu­drun Fran­ke auf un­se­rem .Son­der­kon­zert im Ling­ner­schloss zu be­wei­sen wis­sen.

Busreise, *****"Felix-Suite" in "Das Le­ben­di­ge Haus" (= denk­mal­ge­schütz­te und frisch sa­nier­te ehe­ma­li­ge Haupt­post am Au­gus­tus­platz), Früh­stück nur für uns im "Opern­ca­fé" in der Oper Leip­zig, HP, fünf (Son­der-) Kon­zer­te
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 850,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9   
€ 975,- pro Person im EZ

 

 

 

  DIE STADT UND DIE KUNST -
  MAGDEBURGER MITTELALTER, BAUHAUS, HUNDERTWASSER

 

Das Kul­tur­his­to­ri­sche Mu­seum Mag­de­burg knüpft - end­lich! - wie­der an sei­ne ex­zel­len­ten Mit­tel­al­ter­scha­uen an und zeigt die .Son­der­aus­stel­lung "Fas­zi­na­tion Stadt. Die Ur­ba­ni­sie­rung Eu­ro­pas im Mit­tel­al­ter und das Mag­de­bur­ger Recht". Sie dreht sich um "die mit­tel­al­ter­li­che Stadt als Ort gro­ßer In­no­va­tio­nen … Über 250 hoch­ka­rä­ti­ge Ex­po­na­te aus ganz Eu­ro­pa, dar­un­ter kost­ba­re Ge­mäl­de und Skulp­tu­ren, wert­vol­le Hand­schrif­ten und be­deut­en­de Do­ku­men­te (ma­chen) Er­fin­der­geist und Krea­ti­vi­tät … er­leb­bar". Man er­fährt, "wie die Ver­fas­sung, die Or­ga­ni­sa­tion und die Kunst und Kul­tur der mit­tel­al­ter­li­chen Städ­te zum Weg­be­rei­ter wur­den für vie­les, was bis heu­te un­ser Le­ben prägt." Ein gran­dio­ses städ­te­bau­li­ches Zeug­nis je­ner Zeit ist der .Mag­de­bur­ger Dom, 1209 be­gon­nen und da­mit die ers­te Ka­the­dral­kir­che des ge­sam­ten Hei­li­gen Rö­mi­schen Rei­ches Deut­scher Na­tion im neu­en Stil: der Go­tik. Trotz die­ser Be­deu­tung wa­ren bis­her sei­ne his­to­ri­schen Kost­bar­kei­ten nir­gend­wo dau­er­haft zu se­hen; dies hat sich im No­vem­ber 2018 ge­än­dert: Im neu­en .Dom­mu­seum Ot­to­na­nium wer­den auf 650 m² "drei gro­ße The­men­kom­ple­xe des eu­ro­pä­i­schen Mit­tel­al­ters prä­sen­tiert: Kai­ser Ot­to der Gro­ße und Edi­tha, das Erz­bis­tum Mag­de­burg und die spek­ta­ku­lä­ren Fun­de … rund um den Dom." Hö­he­punk­te sind Edi­thas Sarg, Bei­ga­ben aus Erz­bi­schofs­grä­bern und ot­to­ni­scher, an­ti­ker Bau­schmuck.
Ein (auch) städ­te­bau­li­cher Um­bruch nahm 1919, vor 100 Jah­ren, sei­nen An­fang: das "Bau­haus". Sei­ne "Meis­ter" Fei­nin­ger, Kan­dins­ky, Klee, Mu­che und Schlem­mer wa­ren selbst welt­be­rühm­te Ma­ler - Meis­ter­wer­ke von ih­nen bün­delt das Kunst­mu­seum Mo­ritz­burg (Hal­le) in der .Son­der­aus­stel­lung "bau­haus meis­ter mo­der­ne", ver­sucht dar­in auch, sei­ne 1937 als 'ent­ar­tet' kon­fis­zier­te Samml­ung der Mo­der­ne zu re­kon­stru­ieren, und lässt Wal­ter Gro­pius' 1927 ent­wor­fe­ne, aber nie rea­li­sier­te "Stadt­kron­e", ein gro­ßes Kul­tur- und Sport­fo­rum, vir­tu­ell ent­ste­hen.
Ein schar­fer Kri­ti­ker des "Bau­haus" war hin­ge­gen Frie­dens­reich Hun­dert­was­ser (1928-2000). Er po­le­mi­sier­te ge­gen "Schach­tel­kon­struk­tio­nen" und "Li­neal­men­schen"; es sei "die ge­ra­de Li­nie … gott­los und un­mo­ra­lisch". Dass er den Wor­ten Ta­ten fol­gen ließ, be­wei­sen sei­ne ."Grü­ne Zi­ta­del­le" in Mag­de­burg, wo­rin wir lo­gie­ren, und der ."Hun­dert­was­ser-Bahn­hof" in Uel­zen.

Busreise, DZ im ***+artHOTEL Magdeburg (in der "Grünen Zitadelle"), HP. 
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 315,- pro Person im DZ
freie Plätze: 7   
€ 350,- pro Person im EZ

 

 

 

  Zum 200. Geburtstag
  "EFFI BRIEST"-WELTURAUFFÜHRUNG IN COTTBUS -
  FONTANE IN RUPPIN, BERLIN UND DER LAUSITZ

Prof. Siegfried Matthus, ei­ner der be­deu­tends­ten Ge­gen­warts­kom­po­nis­ten Deutsch­lands und Trä­ger des Gro­ßen Bun­des­ver­dienst­kreu­zes, und sein Sohn Frank Matthus (Li­bret­to), bei­de uns wohl­be­kannt von der Kam­me­roper Schloss Rheins­berg, ha­ben zu Fon­ta­nes 200. Ge­burts­tag aus sei­nem Ro­man "Effi Briest" ei­ne Oper ge­macht, die sie uns .per­sön­lich vor­stel­len wer­den - An­lass, nicht nur die .Welt­ur­auf­füh­rung im wun­der­ba­ren .(Ju­gend­stil)-Staats­thea­ter Cott­bus zu er­le­ben, son­dern uns auch Fon­ta­ne in der Lau­sitz an­zu­nä­hern: auf e­iner .Kahn­fahrt im Spree­wald ("ein land­schaft­li­ches Ka­bi­nett­stück"), in .Mit­ten­wal­de ("Wer reist nach Mit­ten­wal­de? Nie­mand." Doch: wir) und in der ."Son­der­aus­stel­lung zu Theo­dor Fon­ta­ne und Carl Ble­chen auf Schloss Bra­nitz: 'Am größ­ten und ge­nials­ten ist er wohl in sei­nen Skiz­zen' ". Ei­nen gro­ßen Teil sei­nes Leb­ens hat Fon­ta­ne in Ber­lin ver­bracht und auch sei­ne Ro­ma­ne dort spie­len las­sen - was un­ser .Li­te­ra­ris­cher Fon­ta­ne-Spa­zier­gang (Schwer­punkt: "Effi Briest") be­weist. Über­dies zeigt das Mär­ki­sche Mu­seum die .Son­der­aus­stel­lung "Fon­ta­nes Ber­lin" mit Fo­tos aus je­ner Zeit. Und letzt­lich er­wei­sen wir dem Schrift­stel­ler Fon­ta­ne die Eh­re in der .Leit­aus­stel­lung "fon­ta­ne.200/Au­tor", die das Mu­seum Neu­rup­pin prä­sen­tiert.

Busreise, DZ im ****Hotel Sorat in Cottbus, HP, Opern­kar­te bes­ter Ka­te­go­rie, Spree­wald-Kahn­fahrt.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

Diese Reise fin­det eine Wo­che eher statt, al­so vom 18. bis zum 20. Ok­to­ber, als in un­se­rem ge­druck­ten Ka­ta­log 2019 auf­ge­führt, weil die Welt­ur­auf­füh­rung der Matthus-Oper "Effi Briest" eben­falls um eine Wo­che vor­ve­rlegt wor­den ist.

 

€ 460,- pro Person im DZ
freie Plätze: 5   
€ 495,- pro Person im EZ

 

 

 

   (Neue) GARTEN-RARITÄTEN© -
   IM "INDIAN SUMMER"

Gärten sind eine kunst­vol­le Sym­bio­se von Na­tur, Äs­the­tik und Phi­lo­so­phie - al­le­mal ih­re eng­li­sche Spiel­art. Wie schon 2018 be­we­gen wir uns in al­ler Mu­ße durch - an­de­re - Park­kunst­wer­ke - und das, wenn die Laub­fär­bung ih­nen ei­nen spe­ziel­len Reiz ver­leiht:
Das .Wörlitzer Gartenreich, sym­bol­voll ab 1764 vom au­ßer­or­dent­lich krea­ti­ven Fürs­ten Franz von An­halt-Des­sau er­schaf­fen, ist Deutsch­lands ers­ter eng­li­scher Land­schafts­gar­ten und der ein­zi­ge, den man auch per Gon­del durch­mes­sen kann.
Der .Park Luisium bei Dessau hat den­sel­ben Schöp­fer, ist in­des eine klei­ne und in­ti­me An­la­ge, die durch har­mo­nisch ein­ge­bet­te­te klas­si­zis­ti­sche und neu­go­ti­sche Bau­ten be­sticht.
Ebenso ist der .Schloss­park Os­trau nörd­lich von Hal­le mit sei­nem mäch­ti­gen Ba­rock­schloss den frü­hes­ten eng­li­schen Gär­ten Deutsch­lands zu­zu­rech­nen, wur­de doch auch er ab ca. 1764 an­ge­legt - als Fried­rich Au­gust von Velt­heims "Lust­wald" mit Fremd­ge­höl­zen - und birgt da­bei Spu­ren vo­ri­ger und spä­ter­er Epo­chen.
Nur wenig jünger ist der vom Grafen Carl von Lin­de­nau 1782-99 er­schaf­fe­ne .Park Ma­chern öst­lich von Leip­zig, der mit sei­nen zahl­rei­chen al­le­go­ri­schen Staf­fage­bau­ten bei­spiel­haft für den ro­man­tisch-sen­ti­men­ta­len Gar­ten­ty­pus je­ner Zeit ist.
Der .Große Tier­gar­ten in Ber­lin trägt heu­te wie­der die Hand­schrift des be­rühm­ten Pe­ter Jo­seph Len­né, der ihm bei be­hut­sa­mem Umg­ang mit Vor­han­de­nem 1833-40 sei­ne eng­li­sche Ge­stalt gab.
Eine erste Blüte erlebte der .Park Wie­sen­burg in der länd­li­chen Ab­ge­schie­den­heit des Ho­hen Flä­mings in den 1830er Jah­ren un­ter Lui­se von Watz­dorf, be­vor ihr Sohn Curt ab 1863 dank neu­er We­ge­füh­rung, der Sicht­ach­sen und Tei­che eine viel­fäl­ti­ge Park­land­schaft ent­ste­hen ließ.
Dem barocken .Park Krum­ke in der Alt­mark ver­lie­hen im 19. Jahr­hun­dert die von Kahl­dens land­schaft­li­chen Cha­rak­ter mit sel­te­nen Bäu­men und er­bau­ten 1854-60 auch das neu­go­ti­sche Her­ren­haus.
Der ebenfalls altmärkische .Stadt­park Tan­ger­hüt­te ist ei­ne weit­läu­fi­ge An­lag­e, die die Fa­b­ri­kan­ten­fa­mi­lie Wa­gen­führ ab 1873 im Le­nné-Mey­er­schen Misch­stil vor den To­ren ihrer Ei­sen­hüt­te an­le­gen ließ - mit 'Al­tem' und 'Neu­em Schloss' (1909-11), Was­ser­fall, Schwa­nen­teich und Mau­so­leum.

Busreise, HP, DZ im ****Hotel Wörlitzer Hof in Wörlitz, Gon­del­fahrt im Wör­lit­zer Gar­ten­reich
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

Diese Reise fin­det jetzt eine Wo­che spä­ter statt, al­so vom 25. bis zum 27. Ok­to­ber, als in un­se­rem ge­druck­ten Ka­ta­log 2019 auf­ge­führt, weil wir eine an­de­re Rei­se auf den ur­sprüng­li­chen Ter­min ver­le­gen muss­ten.

 

€ 450,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9   
€ 495,- pro Person im EZ

 

 

 

BERLIN exclusiv -  A D L O N,
DIE "NEUE" STAATSOPER UNTER DEN LINDEN UND ZENTREN DER MACHT

x17./18. April 2020v

AdlonUnsere exquisite Reise ins "Adlon" - das 27. (!) Mal:

Nach sieben Jahren Sanierung - vier mehr als ge­plant - und ei­nem Kos­ten­an­stieg von vor­ge­se­he­nen 239 Mio. auf ca. 400 Mio. € wird das Haus zu gu­ter Letzt seit 2018 wie­der dau­er­haft be­spielt: Wir über­zeu­gen uns in der Staats­oper Un­ter den Lin­den, dass sich der Auf­wand ge­lohnt hat, und kom­men in den Ge­nuss der Auf­füh­rung von .Wolf­gang Ama­deus Mo­zarts "Die Zau­ber­flö­te" (In­sze­nie­rung von Au­gust Ever­ding mit Büh­nen­bil­dern von Karl Fried­rich Schin­kel). 
Vieles hat sich in Berlin in den 30 Jah­ren seit der Ein­heit ver­än­dert: Wir er­kun­den die ."neue Mit­te" (Re­gie­rungs­vier­tel) und be­su­chen dort das .Reichs­tags­ge­bäu­de (Ple­nar­saal des Bun­des­ta­ges und Kup­pel) und das .Det­lev-Roh­wed­der-Haus, er­baut als Her­mann Gö­rings Reichs­luft­fahrt­mi­nis­te­rium, nach dem Krieg Haupt­quar­tier der So­wje­ti­schen Mi­li­tär­ad­mi­nis­tra­tion (SMAD), 1949 Grün­dungs­ort der DDR, als "Haus der Mi­nis­te­rien" Haupt­an­lauf­punkt des Volks­auf
stan­des von 1953, 1991-95 Do­mi­zil der "Treu­hand" und seit 1999 Haupt­sitz des Bun­des­mi­nis­te­riums der Fi­nan­zen - ein Haus, das wahr­haft viel ge­se­hen hat. Voll­en­det sein soll 2020 noch ein an­de­res, ehe­ma­li­ges Zent­rum der Macht: Das Stadt­schloss wird als Hum­boldt-Fo­rum dann u.a. die .Aus­stel­lung "Ber­lin und die Welt" be­her­ber­gen.

Busreise, DZ und Frühstück im *****Hotel Adlon, Abendessen im Restaurant Cum Laude (gegenüber der Staats­oper), Opern­kar­te bes­ter Ka­te­go­rie.                                .
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 565,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9   
€ 660,- pro Person im EZ      

 

 

 

  "B A C H - L Ä U F E"  -
  JOHANN SEBASTIAN BACH VON EISENACH BIS LEIPZIG

 

Johann Sebastian Bach "hat's nicht weit ge­bracht": Sein äl­tes­ter ge­si­cher­ter Vor­fahr, sein Ur­ur­groß­va­ter Veit Bach, kommt im 16. Jahr­hun­dert nach Wech­mar, wo bis heu­te das ."Bach-Stamm­haus" steht, in Ei­sen­ach wird er selbst 1685 ge­bo­ren (.Tauf­kir­che St. Geor­gen und .Bach­haus). Sei­ne ers­te An­stel­lung fin­det er 1703 als Hof­mu­si­ker in .Wei­mar, um noch im sel­ben Jahr Or­ga­nist in Arn­stadt zu we­rden (.Bach­kir­che und .ein­zi­ges er­hal­te­nes Wohn­haus). 1707/08 in Mühl­hau­sen und dann er­neut am Wei­ma­rer Hof tä­tig, holt ihn 1717 Fürst Leo­pold als Hof­ka­pell­meis­ter nach Kö­then (."Bach­kir­che" St. Ag­nus und .Re­si­denz­schloss). Bachs längs­ter Wir­kungs­ort wird 1723 Leip­zig. Hier, wo er bis zu sei­nem To­de 1750 Tho­mas­kan­tor und städ­tischer "Di­rec­tor mu­si­ces" ist, be­fin­det sich an "sei­ner" Tho­mas­kir­che das .Bach-Mu­seum des Bach-Ar­chivs, und be­geht man 2020 wie­der das Bach­fest, die welt­weit größ­te Ver­an­stal­tung zu Bachs Eh­ren: Wir hö­ren ."Aus­er­le­sens­te Kir­chen-Stü­cke" von Schütz, Bux­te­hu­de so­wie Bach und sei­ner Fa­mi­lie, auf­ge­führt in der Ni­ko­lai­kir­che vom Ams­ter­dam Ba­roque Or­ches­tra & Choir und So­list­en, und .Bach­sche Cho­ral­kan­ta­ten, vor­ge­tra­gen vom Con­cer­to vo­ca­le Frank­furt und dem Bach-Col­le­gium Frank­furt-Wies­ba­den im Pau­li­num, der 1968 un­ter Wal­ter Ul­bricht ge­spreng­ten und 2007-17 mo­dern und sym­bol­reich neu auf­ge­bau­ten Au­la und Uni­ver­si­täts­kir­che St. Pau­li.

Busreise, DZ in ****Hotels: Waldhotel Berghof in Luisenthal / Thüringer Wald (1 x) und Leipzig Marriott (2 x), HP, Karten bester Kategorie für zwei Konzerte.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 695,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9   
€ 775,- pro Person im EZ