UNBEKANNTES THÜRINGEN - DAS REUSSEN-"IMPERIUM"©

x23.-26. April 2020v

Fast 800 Jahre lang be­herrsch­ten die Wei­da­er Vög­te (da­her auch: "Vogt­land") und ih­re Nach­fah­ren, die Fürs­ten Reuß, die reiz­vol­le ost­thü­rin­gi­sche Mit­tel­ge­birgs­land­schaft zwi­schen Saa­le-Obe­rlauf und Wei­ßer Els­ter - zu­letzt auf­ge­teilt in zwei "Rei­che" von 800 und 300 km². Bei a­ller Win­zig­keit - über­dau­ert hat gro­ßes Kul­tur­erbe mit viel Se­hens­wer­tem auf al­ler­engs­tem Raum:
.Osterburg, der "Stamm­sitz" der Reu­ßen hoch über Wei­da, .St.-Veit-Kir­che in Wün­schen­dorf, be­reits 974 als Burg­ka­pel­le be­grün­det und ers­te Grab­le­ge der Vög­te, .Greiz, Haupt­re­si­denz der äl­te­ren Li­nie (ä.L.), mit Obe­rem und .Un­te­rem Schloss so­wie dem bild­schö­nen Land­schafts­gar­ten an der Els­ter, Gera, Haupt­re­si­denz der jün­ge­ren Li­nie (j.L.), mit sei­ner er­le­se­nen .Kunst­samm­lung in der spät­ba­ro­cken Oran­ge­rie, der mit vor­züg­li­chem Ju­gend­stil­in­te­rieur aus­ge­schmück­ten .St.-Sal­va­tor-Kir­che und dem .Ot­to-Dix-Haus, Ge­burts­ort des be­rühm­ten, dank fürst­lich-reu­ßi­schen Sti­pen­diums zum Kunst­stu­dium ge­lang­ten Ma­lers und Gra­fi­kers (1891-1969), .Schloss Burgk, die wohl pit­to­res­kes­te und ar­chi­tek­to­nisch viel­fäl­tigs­te (Ne­ben-)Re­si­denz der Reu­ßen ä.L. (Go­tik bis Klas­si­zis­mus) mit ori­gi­nal er­hal­te­ner Sil­ber­mann­or­gel in der Schloss­ka­pel­le, Ebers­dorf, 1678-1848 Sitz ei­ner Ne­ben­li­nie der j.L., mit .eng­lis­chem Schloss­park und Bar­lach-Grab­mal für die letz­te Fürs­ten­fa­mi­lie j.L., .Neu­es Schloss zu Lo­ben­stein, 1647-1824 ei­gen­stän­dig (zur j.L.), .Burg­kir­che Pos­ter­stein mit mei­ster­haf­tem Schnitz­werk und das .Hein­rich-Schütz-Haus in Bad Kös­tritz, in dem Deutsch­lands be­deu­tends­ter früh­ba­ro­cker Kom­po­nist 1585 zur Welt ge­kom­men ist. Die An­mut der reu­ßi­schen Na­tur ge­nie­ßen wir bei un­se­rer .Saa­le-Schiff­fahrt auf der Blei­loch­tal­sper­re, Teil der "Saa­le-Kas­ka­den" ("Thü­rin­ger Meer") und Deutsch­lands vo­lu­men­reich­ster Sta­usee.

Busreise, DZ im ****See­ho­tel Zeu­len­ro­da, HP, Sil­ber­mann­or­gel-Vor­spiel, Saa­le-Char­ter­schiff­fahrt
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 690,- pro Person im DZ
freie Plätze: 6     
€ 785,- pro Person im EZ

 

 

 

FEININGER IN MITTELDEUTSCHLAND©

x22.-24. Mai 2020v

 

Wiederholung unserer 2016 und 2018 ausgebuchten Reise:

Lyonel Feininger (1871-1956) kommt zum ers­ten Mal 1906 nach .Wei­mar, mie­tet ein Ate­lier und ist vor al­lem vom Um­land fas­zi­niert: "Die .Dör­fer … sind prach­tvoll! … Es gibt Kir­chen in gott­ver­las­se­nen Nes­tern, die mir das Mys­tischs­te sind, was ich von so­ge­nann­ten Kul­tur­men­schen ken­ne!" 30 Jah­re lang be­sucht er Ober­wei­mar, Mel­lin­gen, Ump­fer­stedt, Vol­lers­ro­da und ins­be­son­de­re Gel­me­ro­da, des­sen Kir­che er al­lein über 100 Ma­le meist in sei­nem un­ver­wech­sel­ba­ren "Pris­ma­is­mus" ab­bil­det - auch als er nach zwei Kriegs­som­mern 1917/18 in .Braun­la­ge, wo er sich dem Holz­schnitt zu­wen­det, 1919 Meis­ter am 'Bauhaus' in Wei­mar wird. Bei des­sen Um­zug nach .Des­sau wech­selt auch er dort­hin und be­zieht 1926 ei­nes der neu­en Meis­ter­häu­ser. Ihn er­eilt ein Auf­trag aus .Halle, wo 1930/31 statt ei­nes Wer­kes gleich 40 ent­ste­hen ("Pris­men ei­ner Stadt" im .Kunst­mu­seum Mo­ritz­burg). 1937 - aus be­rech­tig­ter Sor­ge vor der NS-Dik­ta­tur - kehrt Fei­nin­ger in die USA zu­rück, über­gibt aber zu­vor ei­nem frü­he­ren Bau­haus­stu­den­ten vie­le sei­ner Ar­bei­ten. Der ver­birgt sie in Qued­lin­burg vor den Na­zis, wo sie seit 1986 den Grund­stock der .Lyo­nel-Fei­nin­ger-Ga­le­rie bil­den.

Busreise, HP, DZ im ****Hotel Charlottenhof in Halle. 
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 435,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9    
€ 475,- pro Person im EZ

 

 

 

BERLIN exclusiv -  A D L O N,
DIE "NEUE" STAATSOPER UNTER DEN LINDEN UND ZENTREN DER MACHT

x29./30. Mai 2020v

AdlonUnsere exquisite Reise ins "Adlon" - das 28. (!) Mal / Neu­auf­la­ge der am 17./18. April 2020 be­reits wie­der aus­ge­buch­ten Reise:

Nach sieben Jahren Sanierung - vier mehr als ge­plant - und ei­nem Kos­ten­an­stieg von vor­ge­se­he­nen 239 Mio. auf ca. 440 Mio. € wird das Haus zu gu­ter Letzt seit 2018 wie­der dau­er­haft be­spielt: Wir über­zeu­gen uns in der Staats­oper Un­ter den Lin­den, dass sich der Auf­wand ge­lohnt hat, und kom­men in den Ge­nuss der Auf­füh­rung von .Wolf­gang Ama­deus Mo­zarts "Don Giovanni". 
Vieles hat sich in Berlin in den 30 Jah­ren seit der Ein­heit ver­än­dert: Wir er­kun­den die ."neue Mit­te" (Re­gie­rungs­vier­tel) und be­su­chen dort das .Reichs­tags­ge­bäu­de (Ple­nar­saal des Bun­des­ta­ges und Kup­pel) und das .Det­lev-Roh­wed­der-Haus, er­baut als Her­mann Gö­rings Reichs­luft­fahrt­mi­nis­te­rium, nach dem Krieg Haupt­quar­tier der So­wje­ti­schen Mi­li­tär­ad­mi­nis­tra­tion (SMAD), 1949 Grün­dungs­ort der DDR, als "Haus der Mi­nis­te­rien" Haupt­an­lauf­punkt des Volks­auf
stan­des von 1953, 1991-95 Do­mi­zil der "Treu­hand" und seit 1999 Haupt­sitz des Bun­des­mi­nis­te­riums der Fi­nan­zen - ein Haus, das wahr­haft viel ge­se­hen hat. Das ge­fürch­te­te Zen­trum der Macht in der DDR war die .Zen­tra­le des Mi­nis­te­riums für Staats­si­cher­heit (MfS), die Bür­ger­recht­ler am 15. Ja­nuar 1990 spek­ta­ku­lär ge­stürmt ha­ben. Heu­te be­fin­det sich hier in der Lich­ten­ber­ger Nor­man­nen­stra­ße ei­ne neue, 2015 ein­ge­rich­te­te Dau­er­aus­stel­lung, in der "zahl­rei­che, teils noch nie ge­zeig­te Ob­jek­te … das Aus­maß des Wir­kens des MfS (ver­an­schau­li­chen)."

Busreise, DZ und Frühstück im *****Hotel Adlon, Abendessen im Restaurant Cum Laude (gegenüber der Staats­oper), Opern­kar­te bes­ter Ka­te­go­rie.                                .
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

Auch für unsere 28. "Adlon"-Re­ise gibt es schon wie­der eine War­te­lis­te! Soll­ten auch Sie sich für die­se Rei­se bzw. ei­ne even­tu­el­le wei­te­re Neu­auf­la­ge in­ter­es­sie­ren, scheu­en Sie bitte - trotz War­te­liste - nicht vor ei­ner An­mel­dung zu­rück! Sie ha­ben im Fal­le von Rück­trit­ten nicht nur eine Chance für die­se Fahrt, son­dern er­hal­ten auch vor al­len an­de­ren Ihre Ein­la­dung, so­bald wir wis­sen, ob und ge­ge­be­nen­falls wann ge­nau wir er­neut ins "Adlon" fah­ren wer­den.

 

€ 565,- pro Person im DZ
    
€ 660,- pro Person im EZ      

 

 

 

 "B A C H - L Ä U F E"©  -
 JOHANN SEBASTIAN BACH VON EISENACH BIS LEIPZIG

x12.-15. Juni 2020v

Johann Sebastian Bach "hat's nicht weit ge­bracht": Sein äl­tes­ter ge­si­cher­ter Vor­fahr, sein Ur­ur­groß­va­ter Veit Bach, kommt im 16. Jahr­hun­dert nach Wech­mar, wo bis heu­te das ."Bach-Stamm­haus" steht, in Ei­sen­ach wird er selbst 1685 ge­bo­ren (.Tauf­kir­che St. Geor­gen und .Bach­haus). Sei­ne ers­te An­stel­lung fin­det er 1703 als Hof­mu­si­ker in .Wei­mar, um noch im sel­ben Jahr Or­ga­nist in Arn­stadt zu we­rden (.Bach­kir­che und .in­zi­ges er­hal­te­nes Wohn­haus). 1707/08 in Mühl­hau­sen und dann er­neut am Wei­ma­rer Hof tä­tig, holt ihn 1717 Fürst Leo­pold als Hof­ka­pell­meis­ter nach Kö­then (."Bach­kir­che" St. Ag­nus und .Re­si­denz­schloss). Bachs längs­ter Wir­kungs­ort wird 1723 Leip­zig. Hier, wo er bis zu sei­nem To­de 1750 Tho­mas­kan­tor und städ­tischer "Di­rec­tor mu­si­ces" ist, be­fin­det sich an "sei­ner" Tho­mas­kir­che das .Bach-Mu­seum des Bach-Ar­chivs, und be­geht man 2020 wie­der das Bach­fest, die welt­weit größ­te Ver­an­stal­tung zu Bachs Eh­ren: Wir hö­ren ."Aus­er­le­sens­te Kir­chen-Stü­cke" von Schütz, Bux­te­hu­de so­wie Bach und sei­ner Fa­mi­lie, auf­ge­führt in der Ni­ko­lai­kir­che vom Ams­ter­dam Ba­roque Or­ches­tra & Choir und So­list­en, und .Bach­sche Cho­ral­kan­ta­ten, vor­ge­tra­gen vom Con­cer­to vo­ca­le Frank­furt und dem Bach-Col­le­gium Frank­furt-Wies­ba­den im Pau­li­num, der 1968 un­ter Wal­ter Ul­bricht ge­spreng­ten und 2007-17 mo­dern und sym­bol­reich neu auf­ge­bau­ten Au­la und Uni­ver­si­täts­kir­che St. Pau­li.

Busreise, DZ in ****Hotels: Waldhotel Berghof in Luisenthal / Thü­rin­ger Wald (1 x) und Leipzig Marriott (2 x), HP, Karte bester Kategorie für das Pau­li­num-Kon­zert und Mit­tel­schiff / Rand für das Ni­ko­lai­kir­chen-Kon­zert.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 645,- pro Person im DZ
freie Plätze: 4     
€ 725,- pro Person im EZ

 

 

 

 

25 JAHRE THEATERSOMMER NETZEBAND -
KUNST, NATUR UND MUSIK IN DER PRIGNITZ

x20./21. Juni 2020v

Knapp 200 Seelen zählt .Net­ze­band in Nord­west­bran­den­burg und droh­te noch vor 30 Jah­ren, in völ­li­ger Per­spek­tiv­lo­sig­keit zu ver­sin­ken. Da kam ein Düs­se­ldor­fer Land­schafts­pla­ner samt Über­le­bens­kon­zept ins Dorf, das seit­dem er­blüh­te und Mo­del­lpro­jekt der Expo 2000 war. All­som­mer­lich zieht in den Guts­park, der sich un­ter­halb der klas­si­zis­ti­schen Dorf­kir­che im Stil eng­li­scher Land­schafts­gär­ten wie eine gro­ße Na­tur­büh­ne er­streckt, Kul­tur ein: In­ten­dant und Schau­spie­ler .Frank Mat­thus hat 1995 - vor 25 Jah­ren - die Ini­tia­lzün­dung für den Thea­ter­som­mer Net­ze­band ge­ge­ben und stellt uns sei­ne Idee und 'sein' Dorf per­sön­lich vor. Er­öff­net wird stets mit dem Kult­stück ."Un­ter dem Milch­wald" nach dem Hör­spiel "Un­der Milk Wood" des wa­li­si­schen Au­tors Dy­lan Tho­mas - ver­fasst im Küs­ten­ort Lau­gharne, der bei ihm "Lla­re­gubb" heißt: "53 über­le­bens­gro­ße, ex­pres­si­ve Fi­gu­ren und be­weg­li­che Skulp­tu­ren tre­ten … mit … cha­rak­te­ris­ti­schen Mas­ken und Kos­tü­men auf" und "ge­ben … den 'ach so an­stän­di­gen' klei­nen Leu­ten von Lla­re­gubb mit ih­ren Las­tern und Trie­ben, Träu­men und Fan­ta­sien ei­ne neue Di­men­sion und las­sen sie aus dem All­tag her­aus­tre­ten. Alle, die … da­bei sind, las­sen eben­falls ih­ren All­tag hin­ter sich und tre­ten in die Welt des Thea­ters ein." Ihr Groß­stadt­le­ben ver­las­sen hat die frü­h­ere Ber­li­ner Schul­lei­te­rin .Dag­mar Köp­pen, ist 2006 nach Net­ze­band ge­zo­gen und nutzt das vor­ma­li­ge Schlacht­haus als Ate­lier, in dem sie uns ihre Skulp­tu­ren und Ge­mäl­de per­sön­lich prä­sen­tiert. Im nicht min­der ab­ge­schie­de­nen Pa­pen­bruch be­grüßt uns die .Künst­ler­ge­mein­schaft Kro­pius: eine Ma­l­erin und Schmuck­de­sig­ne­rin, eine Res­tau­ra­to­rin und ein Holz­bild­hau­er. Und nach­dem wir den Sonn­tag ent­spannt mit ei­nem .Schiffs­törn über die Ky­rit­zer Seen­ket­te be­gon­nen ha­ben wer­den, gibt für uns im ge­die­ge­nen Gar­ten­saal von .Schloss Wolfs­ha­gen, ei­nem 1771-87 er­bau­ten ba­ro­cken Her­ren­haus, die an­ge­se­he­ne ös­ter­rei­chi­sche Har­fe­nis­tin .Anna Stein­kog­ler, die schon mit dem Ber­li­ner Kon­zert­haus­or­ches­ter, der NDR-Ra­dio­phil­har­mo­nie Han­no­ver, dem Phil­har­mo­ni­schen Staats­or­ches­ter Ham­burg und dem Rein­hold-Quar­tett vom Ge­wand­haus­or­ches­ter Leip­zig auf­ge­tre­ten ist, ein Son­der­kon­zert.

 

Busreise, DZ im ****Hotel Land­haus Lel­li­chow, "Thea­ter­büf­fet" in Net­ze­band, Kar­te bes­ter Ka­te­go­rie für den Thea­ter­som­mer Net­ze­band, Son­der­konz­ert und Son­der­schiff­fahrt
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 365,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9    
€ 385,- pro Person im EZ

 

 

 

Gewässerkreuzfahrt 
GROSSHERZOGTUM MECKLENBURG-STRELITZ -
VON DER HAVEL BIS ZUR MÜRITZ©

  x26.-28. Juni 2020v

Wie­der­ho­lung un­se­rer 2012, 2013, 2014 und auch vom 8. bis zum 10. Mai 2020 be­reits wie­der aus­ge­buch­ten Rei­se:
Das Strelitzer Her­zog­tum ging 1701 aus ei­ner Lan­des­tei­lung her­vor, stieg 1815 zum Groß­her­zog­tum auf, ver­wan­del­te sich 1918 in ei­nen Frei­staat (bis 1934) und er­leb­te 1994-2011 ei­ne Re­nais­sance als Land­kreis - mit weit über 300 Seen der ge­wäs­ser­reichs­te in ganz Deutsch­land. Wir glei­ten sanft über die Obe­re-Ha­vel- und die Mü­ritz-Ha­vel-Was­ser­stra­ße durch schöns­te nord­deut­sche Seen­land­schaft: Be­gin­nend ganz im Nord­osten be­su­chen wir .Schloss Ho­hen­zie­ritz, Ster­be­ort der Preu­ßen­kö­ni­gin Lui­se, ei­ner Stre­lit­zer Prin­zes­sin, samt dem ab 1771 vom eng­li­schen Gar­ten­künst­ler Ar­chi­bald Thom­son als ei­nen der ers­ten deut­schen Land­schafts­gär­ten ge­stal­te­ten Schloss­park und .Fürs­ten­berg, die 'Was­ser­stadt', mit der vom Groß­her­zog­li­chen Hof­bau­meis­ter Fried­rich Wil­helm But­tel, ei­nem Schin­kel-Schü­ler, ent­wor­fe­nen Stadt­kir­che und que­ren per Schiff u.a. den Röb­lin-, Ziern- und Ell­bo­gen­see, um in un­ser Ho­tel in Stra­sen (di­rekt am Was­ser) zu ge­lan­gen. Am zwei­ten Tag bringt uns die 'Es­trel­la' durch ei­ni­ge klei­ne­re Seen und den Gro­ßen Prie­pert­see in die Wo­blitz, an de­ren Ufer .We­sen­berg mit sei­ner um 1250 er­bau­ten Burg liegt, und wei­ter durch den But­tel­schen Kam­mer­k­anal zum Zier­ker See, wo wir der Re­si­denz­stadt .Neu­stre­litz mit ih­rer ein­ma­li­gen ba­ro­cken Stadt­an­la­ge und et­li­chen But­tel-Bau­ten, so der Schloss­kir­che, die Eh­re er­wei­sen. Der drit­te Tag führt über die Pä­litz­seen, den La­bus-, Zot­zen- und Mi­rower See zur .Ne­ben­re­si­denz Mi­row, auf de­ren Schloss­in­sel Schloss Mi­row und die Jo­han­ni­ter­kir­che mit der Fürs­ten­gruft auf uns war­ten. Mit dem 'See­ro­sen­pa­ra­dies' und der Klei­nen Mü­ritz en­det der Törn.

Schiffsreise mit der ei­gens nur für uns ge­char­ter­ten 'Es­trel­la', Bus­an-/-ab­rei­se, HP, DZ im Ho­tel Zum Lö­wen in Stra­sen.                                .
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 565,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9    
€ 595,- pro Person im EZ  - leider nur noch auf Warteliste!

 

 

 

 

"NABUCCO" AUF DEN DOMSTUFEN - ERLESENES ERFURT

x23.-26. Juli 2020v

Goethe erhob Erfurt zum "thü­rin­gi­schen Rom". Lu­ther, der Mönch im .Au­gus­ti­ner­klos­ter war, nann­te die 1.278 Jah­re al­te Me­tro­po­le "Beth­le­hem fer­ti­lis­si­ma" [das "frucht­bars­te Beth­le­hem"], denn sie lie­ge "am bes­ten Ort. Da muss ei­ne Stadt ste­hen." Tat­säch­lich be­fin­det sich Er­furt zen­tral auf der Via Re­gia, der wich­tigs­ten Han­dels­stra­ße des Mit­tel­al­ters, und war Zen­trum der Ver­mark­tung und Ver­ar­bei­tung von Fär­ber­waid durch Blau­druck, was wir uns im .Dü­rer­haus de­mons­trie­ren las­sen. Von dem dar­aus ent­keim­ten Reich­tum und ho­hen An­se­hen zeugt Er­furts .mit­tel­al­ter­li­che Alts­tadt bis heu­te - mit Pa­tri­zier­häu­sern, Krä­mer­brü­cke, zahl­lo­sen Ki­rchen und dem al­les über­ra­gen­den En­sem­ble von .Dom und St. Se­ve­ri: idea­le Ku­lis­se für die mo­nu­men­ta­le Auf­füh­rung von .Giu­sep­pe Ver­dis Oper "Na­buc­co" wäh­rend der Dom­stu­fen­fest­spie­le. Welch her­aus­ra­gen­de, auch über­re­gio­na­le Stel­lung Er­furts jü­di­sche Ge­mein­de seit dem Mit­tel­al­ter be­saß, be­wei­sen die .Al­te Syn­a­go­ge, die mit Bau­tei­len bis zu­rück ins 11. Jahr­hun­dert Mit­tel­eu­ro­pas äl­tes­tes, bis zum Dach er­hal­te­nes jü­di­sches Got­tes­haus ist, und die erst vor we­ni­gen Jah­ren frei­ge­leg­te .Mik­we, das aus dem 12. Jahr­hun­dert stam­men­de Ri­tual­bad. Bür­ger­li­ches Selbst­be­wusst­sein des 19. Jahr­hun­derts drückt das neu­go­ti­sche .Rat­haus mit sei­nen präch­ti­gen Sä­len aus, wäh­rend sich ade­li­ges Selbst­be­wusst­sein des 18. Jahr­hun­derts im .Schloss Mols­dorf, dem Ro­ko­ko-Klein­od des ex­trem le­bens­lus­ti­gen Reichs­gra­fen Gus­tav Adolf von Got­ter ("Vive la joie"), wi­der­spie­gelt. Noch ge­schichts­träch­ti­ger ist das mehr als 1.000 Jah­re al­te .Schloss El­gers­burg vor den To­ren der Stadt im Thü­rin­ger Wald, wo für Sie Mo­ni­ca Ri­pa­mon­ti (Cem­ba­lo) und Hans-Chris­toph Ficht­ner (Violine), bei­de Mit­glie­der der re­pu­tier­ten Mit­tel­deut­schen Ba­rock-Com­pagney, im Rit­ter­saal eine .Son­der­soi­rée ge­ben wer­den. Und das .1. Deut­sche Brat­wurst­mu­seum in Mühl­hau­sen wid­met sich ei­nem ganz spe­ziel­len Thü­rin­ger Kul­tur­gut…

Busreise, DZ im ****Hotel Krämer­brü­cke (di­rekt an die­sem äl­tes­ten Pro­fan­bau­werk Er­furts ge­le­gen), HP, Kar­te bes­ter Ka­te­go­rie für die Dom­stu­fen­fest­spie­le, Son­der­soi­rée
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 845,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9    
€ 995,- pro Person im EZ

 

 

 

"AMARCORD GRATULIERT!": 800 JAHRE KLOSTER DOBBERTIN -
BENEDIKTINERINNEN IN MECKLENBURG

x5./6. August 2020v

.Klos­ter Dob­ber­tin ist von Be­ne­dik­ti­ner­mön­chen ge­grün­det und be­reits ein gu­tes Jahr­zehnt da­nach an Be­ne­dik­ti­ne­rin­nen über­ge­ben wor­den. 2020 be­steht es seit 800 Jah­ren: Das .En­sem­ble amar­cord - fünf ehe­ma­li­ge Tho­ma­ner, die eine Welt­kar­rie­re mit Auf­trit­ten in über 50 Län­dern hin­ge­legt, et­li­che CDs ein­ge­spielt, zwei­mal den ECHO Klas­sik und auch schon des­sen Nach­fol­ger, den OPUS Klas­sik, ge­won­nen ha­ben und als welt­weit bes­tes Män­ner­ge­sangs­quin­tett gel­ten - gra­tu­liert in der mäch­ti­gen, nach Schin­kel-Ent­wür­fen im 19. Jahr­hun­dert um­ge­form­ten go­ti­schen Klos­ter­kir­che mit ei­ner ein­zig­ar­ti­gen Klang­rei­se durch 800 Jah­re.
Im frühen 13. Jahr­hun­dert ent­stan­den in Meck­len­burg meh­re­re Be­ne­dik­ti­ne­rin­nen­klös­ter: Das äl­tes­te, 1219 ge­stif­te­te Da­men­klos­ter ist .Klos­ter Son­nen­kamp in Neu­klos­ter; be­wahrt ist die teils noch ro­ma­ni­sche Klos­ter­kir­che samt Props­tei. Ins .Klos­ter Rühn mit sei­nem spät­ro­ma­nisch-früh­go­t­ischen Got­tes­haus samt Klau­sur­flü­geln zo­gen 1232 Non­nen ein. .Klos­ter Reh­na exis­tiert seit 1236; von der Blü­te­zeit im 15. Jahr­hun­dert, als der Adel und rei­che Lü­be­cker Bür­ger das Klos­ter för­der­ten, zeu­gen u.a. die Klo­ster­kir­che mit der his­to­ri­schen Run­ge-Or­gel (Vor­spiel), drei Kreuz­gang-Flü­gel und das um 1425 voll­en­de­te Gäs­te­re­fek­to­rium.
Die Klös­ter un­ter­stan­den den Bi­schö­fen in Schwe­rin; ih­re Kir­che, der zwi­schen 1270 und 1416 er­bau­te .Schwe­ri­ner Dom ist ein groß­ar­ti­ges Bei­spiel nord­deut­scher Back­stein­go­tik, hat ei­ne be­son­de­re farb­li­che In­nen­ge­stal­tung und be­sitzt u.a. ei­nen go­tis­chen Tauf­al­tar, ein Tri­umph­kreuz und ein Tauf­be­cken von 1352.

Busreise, DZ im ****Kur- und Landhotel Borstel-Treff in Dabel, HP, Karte zwischen Reihe 6 und 14 (Festspiele Mecklenburg-Vorpommern / Vergabe nach Anzahlungseingang). 
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 335,- pro Person im DZ
freie Plätze:    
€ 360,-  pro Person im EZ  - leider nur noch auf Warteliste!

 

 

 

 RUBENS IN PADERBORN -
 BAROCK UND CHRISTENTUM IN OSTWESTFALEN

x5./6. September 2020v

Paderborns Diöze­san­mu­seum knüpft an gro­ße Pub­li­kums­er­fol­ge an und prä­sen­tiert er­neut ei­ne ex­zel­len­te .Son­der­aus­stel­lung: "Peter Paul Rubens und der Ba­rock im Nor­den". Sie be­fasst sich "mit der Kunst … des füh­ren­den Meis­ters des flä­mi­schen Ba­rocks. Mit sei­nem fa­cet­ten­re­ichen Werk ha­ben er und die M­aler und Bild­hau­er sei­nes Um­krei­ses bzw. sei­ner Nach­fol­ge … die Ma­le­rei und Bild­hau­er­kunst des 17. und 18. Jahr­hun­derts in gro­ßen Tei­len Mit­tel- und Nord­eu­ro­pas nach­ha­ltig ge­prägt. Aus­ge­hend von der durch­grei­fen­den Neu­aus­stat­tung des Pa­der­bor­ner Doms … durch Ant­wer­pe­ner Künst­ler im hoch­ba­ro­cken Stil zeigt die Schau, wie sich die bahn­bre­chen­den künst­le­ri­schen Im­pul­se bis weit über die … süd­li­chen Nie­der­lan­de hin­aus ver­brei­te­ten. Hoch­ka­rä­ti­ge Ex­po­na­te aus in­ter­na­tio­na­len Mu­seen, Plas­ti­ken, Ge­mäl­de, Zeich­nun­gen so­wie Re­pro­duk­tions­gra­fi­ken, die zum Trans­fer der neu­en Form­er­fin­dun­gen bei­tru­gen, aber auch vir­tu­el­le Re­kon­struk­tio­nen ver­lo­re­ner Wer­ke las­sen In­spi­ra­tion und Schaf­fen der gro­ßen Meis­ter je­ner Zeit le­ben­dig wer­den." Pa­der­born "be­sitzt zu­dem ei­ne un­ge­ahnt gro­ße Zahl an Ge­bäu­den aus der Ba­rock­zeit" - un­ter dem Mot­to ."Put­ten, Stuck und Blatt­gold - ba­ro­cke Pracht in Pa­der­born" sto­ßen wir auf "er­staun­lich viel­fäl­ti­ge und ab­wechs­lungs­reic­he Va­ria­tio­nen des 'Pa­der­bor­ner Ba­rocks'", wur­den doch nach dem Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg "in 111 Jah­ren be­deu­ten­de Kir­chen und Ka­pel­len im ba­ro­cken Stil er­baut oder neu­ge­stal­tet." Schloss Neu­haus, von 1370 bis zur preu­ßi­schen An­ne­xion 1802 Re­si­denz der Pa­der­bor­ner Fürst­bi­schö­fe, zählt zu den be­deu­tends­ten (We­ser­re­nais­sance-)Was­ser­schlös­sern West­fa­lens und ver­fügt wie­der über einen herr­li­chen .Ba­rock­gar­ten.
In und um Pa­der­born, dem ur­al­ten Mis­sions­bis­tum, exis­tie­ren frü­he Zeug­nis­se der eu­ro­päi­schen Chris­ten­heit: Der im­po­san­te .Dom, an des­sen Platz schon zur Bis­tums­grün­dung 799 (als Karl der Gro­ße hier se­ine Kai­ser­krö­nung an­bahn­te) eine Kir­che stand, do­mi­niert in sei­ner jet­zi­gen Form seit dem 13. Jahr­hun­dert das Stadt­bild. Ein­zig­ar­tig in Um­fang und Be­deu­tung ist mit über 800 Ex­po­na­ten die . Kru­zi­fix­samm­lung im Mu­seum Ab­tei Lies­born, die von ca. 1.600-jäh­ri­gen by­zan­ti­ni­schen Ob­jek­ten bis zur Kunst des 20. Jahr­hun­derts reicht (Beuys, Cha­gall, Da­lí, Dix etc.).

Busreise, DZ im ****Hotel Arosa in Paderborn, HP. 
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 295,- pro Person im DZ
freie Plätze:    
€ 320,- pro Person im EZ

 

 

 

Zum 250. Geburtstag: 
BEETHOVEN UND BONN

x18.-21. September 2020v

 

Ludwig van Beethoven ist 1770 - vor 250 Jah­ren - in Bonn zur Welt ge­kom­men, tritt mit sie­ben Jah­ren erst­mals als Pia­nist auf, ver­öf­fent­licht als 11-Jäh­ri­ger sei­ne ers­ten Kom­po­si­tio­nen und tritt in die kur­fürst­lic­he Hof­ka­pel­le ein, wo er schon mit 13 Ja­hren zum zwei­ten Hof­or­ga­nis­ten auf­steigt und 1789 zu­dem als Brat­schist an­ge­stellt wird. Im .Beet­ho­ven-Haus, sei­nem Ge­burts­ort, ge­ben über 150 Ori­gi­nal­ex­po­na­te (auch aus sei­ner sich ab 1792 an­schlie­ßen­den Wie­ner Zeit) "Ein­blick in Le­ben und Werk des gro­ßen Kom­po­nis­ten" und "re­flek­tie­ren Beet­ho­vens Den­ken und Füh­len, Ar­bei­ten und Wir­ken." Über­dies ha­ben wir dort für Sie ein . Son­der­kon­zert mit Le­sung aus Beet­ho­vens Brie­fen ar­ran­giert und las­sen uns auf sei­nen Spu­ren durch ."Beet­ho­vens Bonn" füh­ren. Auch zum 250. ver­an­stal­tet sei­ne Ge­burts­stadt zu Eh­ren ih­res gro­ßen Soh­nes das In­ter­na­tio­na­le Beet­ho­ven­fest - wir kom­men in den Ge­nuss von .Beet­ho­vens Streich­quar­tett cis-Moll op. 131 sowie Wer­ken von Bern­stein und Gersh­win mit Welt­klas­se­gei­ger Da­niel Hope und sei­nem re­nom­mier­ten Zür­cher Kam­mer­or­ches­ter im World Con­fe­rence Cen­ter Bonn (dem er­wei­te­rten, eins­ti­gen Bun­des­haus) und .Beet­ho­vens Kla­vie­rso­na­te Nr. 32 c-Moll op. 111 so­wie We­rken von Charles Ives und Jean Bar­ra­qué mit dem Star­pia­nis­ten (und -di­ri­gen­ten) Ma­ri­no For­men­ti wie­de­rum im Beet­ho­ven-Haus.
Doch Bonn weiß nicht nur mit Beet­ho­ven zu bril­lie­ren: Es führt sei­ne Ent­ste­hung auf die An­le­gung ei­nes Rö­mer­la­gers im Jah­re 11 v. Chr. zu­rück und ist da­mit ei­ne der äl­tes­ten Städ­te Deutsch­lands; in die­se über 2.000-jäh­ri­ge Ge­schich­te tau­chen wir im .Stadt­mu­seum ein. Von 1597 bis zum Reichs­de­pu­ta­tions­haupt­schluss 1803 ist Bonn .Re­si­denz der Köl­ner Kur­fürs­ten, dar­un­ter des pracht­lie­ben­den Cle­mens Au­gust, was das Stadt­bild bis heu­te prägt. 1949 wird Bonn pro­vi­so­ri­sche Haupt­stadt der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und ist nach wie vor "Bun­des­stadt", was sich u.a. dar­in zeigt, dass im­mer noch 30% der Bun­des­be­am­ten hier ar­bei­ten. Die­ser Epo­che wid­met sich das .Haus der Ge­schich­te der Bun­des­re­pub­lik Deutsch­land, und wir wen­den uns ihr auch auf un­se­rer .Spu­ren­su­che im ehe­ma­li­gen Re­gie­rungs­vier­tel zu, wo­bei wir das .Ge­bäu­de des Bun­des­rats be­su­chen, der hier noch bis zum Jahr 2000 ge­tagt hat.

Busreise, DZ im ****Hotel Königshof, HP, drei (Sonder-) Konzerte
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 880,-   pro Person im DZ
freie Plätze: >9    
€ 985,-   pro Person im EZ

 

 

 

Zum 350. Geburtstag: 
SACHSEN exclusiv -
AUGUST DER STARKE IN UND UM DRESDEN

x8.-11. Oktober 2020v

Friedrich August I. von Sach­sen ist 1670 - vor 350 Jah­ren - ge­bo­ren, wird 1694 Kur­fürst, steigt 1697 als Au­gust II. zum pol­ni­schen Kö­nig auf und ist be­kannt als Au­gust der Star­ke. Er, der Zweit­ge­bo­re­ne und nicht zum Herr­scher Vor­be­stimm­te, avan­ciert zu dem Gla­mour­fürs­ten sei­ner Epo­che. Po­li­tisch und mi­li­tä­risch leis­tet er nur Mä­ßi­ges, doch sei­ne Hin­ter­las­sen­schaft in Kunst und Kul­tur ist le­gen­där: Auf Schloss Mo­ritz­burg, das er ab 1723 zum ba­ro­cken Lust- und Jagd­schloss aus­bau­en und in ei­ne herr­li­che .Park- und Teich­land­schaft ein­bet­ten lässt, wid­met man ihm die .Son­der­aus­stel­lung "My­thos Au­gust - Ge­schich­te. Macht. Ihr": "Lan­des­va­ter, Bau­lö­we, Kunst­mä­zen, Lady­kil­ler, Sa­lon­lö­we, Huf­ei­sen­ver­bie­ger … Au­gust der Star­ke … hat mitt­ler­wei­le fast schon Su­per­mann­qua­li­tä­ten." Im Fo­kus steht "der ver­klär­te, glo­ri­fi­zier­te, über­trie­be­ne Au­gust".
Unstrit­tig ist, dass sein lu­xu­riö­ser Le­bens­wan­del dem Staats­haus­halt arg zu­setzt; da kommt es mehr als ge­le­gen, dass in Sach­sen - erst­mals in Eu­ro­pa - Por­zel­lan, dem auch Au­gust ver­fal­len ist, 'er­fun­den' wird und man so das asia­ti­sche Mo­no­pol bre­chen kann. 1710 lässt Au­gust auf Schloss Al­brechts­burg in Mei­ßen die Pro­duk­tion an­lau­fen: ."Ma­nu­fak­tum - hand­ge­macht: Die un­sicht­ba­re Ma­nu­fak­tur" heißt dort un­se­re Füh­rung, denn aus Furcht vor Spio­na­ge läuft al­les streng ge­heim ab.
Sein Ehr­geiz, Dres­den ba­rock und präch­tig um­zu­ge­stal­ten, prägt des Kur­fürs­tens ar­chi­tek­to­ni­sches Wir­ken: Dem .Residenzviertel am lin­ken Elb­ufer visàvis ent­steht auf ei­nem 1685 ab­ge­brann­ten Quar­tier die .Neue Kö­nig­li­che Stadt (heu­te nur noch: Neu­stadt); de­ren ba­ro­ckem Ach­sen­sys­tem steht frei­lich die be­reits wie­der­auf­ge­bau­te .Drei­kö­nigs­kir­che im We­ge, wird 1731/32 ab­ge­ris­sen und da­nach - e­twas ver­setzt - ein zwei­tes Mal neu er­rich­tet. Den Zwin­ger, ei­ne der be­deu­tends­ten Ba­rock­an­la­gen ganz Eu­ro­pas, lässt Au­gust ab 1709 als drei­flüge­li­ges Fest­areal er­bau­en; in der im 19. Jahr­hun­dert er­gänz­ten Sem­per­ga­le­rie, dem vier­ten Flü­gel, be­fin­det sich die welt­be­rühm­te .Ge­mäl­de­ga­le­rie Al­te Meis­ter, die es oh­ne Au­gusts des Star­ken Sam­mel­lei­den­schaft so nicht gä­be. Ihr ist auch das .(Neue) Grü­ne Ge­wöl­be, ei­ne Schatz­kam­mer maß­lo­sen Wer­tes, zu dan­ken. Sei­ner - spä­ter rü­de ver­sto­ße­nen - Lieb­lings­mä­tres­se, der Grä­fin Co­sel, spen­diert Au­gust 1705 das .Ta­schen­berg­pa­lais, in dem wir lo­gie­ren - ein Pa­last, wo­von an­dern­orts selbst Mon­ar­chen nur träu­men. Bei all dem ist für den er­sehn­ten Schloss­neu­bau kein Geld mehr übrig, doch Au­gusts 2019 neu er­öff­ne­ten .Kö­nig­li­chen Pa­ra­de­räu­me im Re­si­denz­schloss sind kei­nes­wegs nur Not­be­helf...
Seine Baugelüste machen an der Stadt­gren­ze nicht Halt: In Werms­dorf be­ginnt 1721 der Bau von .Schloss Hu­ber­tus­burg, das sein Sohn und Nach­fol­ger Fried­rich Au­gust II. zur Ne­ben­re­si­denz er­wählt und spek­ta­ku­lär aus­bau­en lässt - Sach­sens größ­tes Ro­ko­ko­schloss ist eben­so ko­los­sal wie un­be­kannt… 1723 er­wirbt Au­gust Groß­sed­litz, wo der .Ba­rock­gar­ten zu ei­ner der er­le­sens­ten An­la­gen deut­scher Gar­ten­bau­kunst aus­ge­baut wird. .Pill­nitz, 1706 erst der Co­sel ver­macht, wird nach de­ren Ver­ban­nung ab 1720 in ei­nen glanz­vol­len Ver­gnü­gungs­ort mit Was­ser- und Berg­pa­lais so­wie schöns­ten Gär­ten um­ge­formt.
Und nicht zuletzt er­le­ben Sie im Fest­saal des Co­sel­pa­lais, 1762-64 er­baut für Fried­rich Au­gust Co­sel, ei­nen Sohn Au­gusts aus der Li­ai­son mit der Co­sel, ei­ne .Son­der­soi­rée: Die ge­frag­te Pia­nis­tin Prof. Gud­run Fran­ke (Spi­nett/Kla­vier) und Hart­mut Preuß (Vio­li­ne), lang­jäh­ri­ger Kon­zert­meis­ter des MDR-Sin­fo­nie­or­ches­ters, spie­len Wer­ke u.a. Jo­hann Se­bas­tian Bachs, der wohl gern e­ine Stel­le am Hof ge­habt hät­te, den Kur­fürs­ten Hul­di­gungs­mu­si­ken ge­schrie­ben hat und 1736 "Hof-Com­po­si­teur" ge­wor­den ist.

Busreise, DZ im *****Hotel Taschenbergpalais, HP, Sonderkonzert
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 860,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9    
€ 1.065,- pro Person im EZ

 

 

HERBSTLICHER SPREEWALD - "INDIAN SUMMER" IN DER LAUSITZ                                  x23.-25. Oktober 2020x

 

 

 

"Und dass dem Netze dieser Spree-Kanäle
nichts von dem Zauber von Venedig fehle,
durchfurcht das endlos wirre Flussrevier
in seinem Boot der Spreewald-Gondolier."

Theodor Fontane irrte nicht. Der Spree­wald mit sei­nen fast 1.000 km Fließ­ge­wäs­sern ist eine Kul­tur­land­schaft oh­ne­glei­chen - und be­sitzt ge­ra­de im Herbst, wenn die Laub­fär­bung ein­setzt, ei­nen ganz spe­ziel­len Reiz:
.Kremserfahrt von Lübbenau [wen­disch bzw. nie­der­sor­bisch: Lub­njow] zum . Spree­wald­dorf Lehde [Lědy], noch im 20. Jahr­hun­dert nur per Kahn er­reich­bar (Frei­licht­mu­seum), .aus­gie­bi­ge Kahn­fahrt durch den Ober­spree­wald [Gór­ne Bło­ta], .Schloss Lüb­ben [Lu­bin], .Schin­kels Kir­che in Strau­pitz [Tšupc], . Lein­öl­her­stel­lung in der Strau­pit­zer Müh­le, und .Spree­wald­abend mit "Fähr­frau" Syl­via Bu­chan samt wen­di­schen Wei­sen.
Zudem: das neugestaltete .Wendische Mu­seum in Cott­bus [Chó­śe­buz], das die his­to­risch ein­ma­li­ge Leis­tung der Wen­den wür­digt, ihre Spra­che und Kul­tur im deut­schem Um­feld über mehr als ein Jahr­tau­send be­wahrt zu ha­ben, und der .Bra­nit­zer Land­schafts­gar­ten, das meis­ter­haf­te Spät­werk des eben­so ge­nia­len wie schril­len Fürs­ten Her­mann von Pück­ler-Mus­kau.

Busreise, HP, DZ im ****Waldhotel Eiche (in­mit­ten des Bio­sphä­ren­re­ser­vats di­rekt am Er­len­hoch­wald), Krem­ser­fahrt, Kahn­fahrt (mit Kaf­fee / Ku­chen), Spree­wald­abend.
Reiseleitung: 
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 475,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9    
€ 565,- pro Person im EZ