Stand: 1. Juli 2020

Rubens in Paderborn - Barock und Christentum in Ostwestfalen  5./6. September 2020

Zum 350. Geburtstag: Sachsen exclusiv - August der Starke in und um Dresden  8.-11. Oktober 2020

Herbstlicher Spreewald - "Indian Summer" in der Lausitz  23.-25. Oktober 2020

Weltkulturerbe Quedlinburg - Harzer Advent  4.-7. Dezember 2020

Advent im Havelland  12./13. Dezember 2020

Berlin exclusiv - Adlon, die "neue" Staatsoper Unter den Linden und Zentren der Macht  15./16. April 2021

Gewässerkreuzfahrt: Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz - von der Havel bis zur Müritz©  30. April - 2. Mai 2021

Unbekanntes Thüringen - das Reußen-"Imperium"©  3.-6. Juni 2021

25 Jahre Theatersommer Netzeband - Kunst, Natur und Musik in der Prignitz  26./27. Juni 2021

 

Diese Reisen führen wir mit unserem ****Bus des Reisedienstes Hamburg-Nord durch.
Sie beginnen und enden alle in Hamburg (ZOB).
Unsere Preise enthalten  s ä m t l i c h e  Eintritte, Exkursionen und Führungen!

 

 

 RUBENS IN PADERBORN -
 BAROCK UND CHRISTENTUM IN OSTWESTFALEN

x5./6. September 2020v

Paderborns Diöze­san­mu­seum knüpft an gro­ße Pub­li­kums­er­fol­ge an und prä­sen­tiert er­neut ei­ne ex­zel­len­te .Son­der­aus­stel­lung: "Peter Paul Rubens und der Ba­rock im Nor­den". Sie be­fasst sich "mit der Kunst … des füh­ren­den Meis­ters des flä­mi­schen Ba­rocks. Mit sei­nem fa­cet­ten­re­ichen Werk ha­ben er und die M­aler und Bild­hau­er sei­nes Um­krei­ses bzw. sei­ner Nach­fol­ge … die Ma­le­rei und Bild­hau­er­kunst des 17. und 18. Jahr­hun­derts in gro­ßen Tei­len Mit­tel- und Nord­eu­ro­pas nach­ha­ltig ge­prägt. Aus­ge­hend von der durch­grei­fen­den Neu­aus­stat­tung des Pa­der­bor­ner Doms … durch Ant­wer­pe­ner Künst­ler im hoch­ba­ro­cken Stil zeigt die Schau, wie sich die bahn­bre­chen­den künst­le­ri­schen Im­pul­se bis weit über die … süd­li­chen Nie­der­lan­de hin­aus ver­brei­te­ten. Hoch­ka­rä­ti­ge Ex­po­na­te aus in­ter­na­tio­na­len Mu­seen, Plas­ti­ken, Ge­mäl­de, Zeich­nun­gen so­wie Re­pro­duk­tions­gra­fi­ken, die zum Trans­fer der neu­en Form­er­fin­dun­gen bei­tru­gen, aber auch vir­tu­el­le Re­kon­struk­tio­nen ver­lo­re­ner Wer­ke las­sen In­spi­ra­tion und Schaf­fen der gro­ßen Meis­ter je­ner Zeit le­ben­dig wer­den." Pa­der­born "be­sitzt zu­dem ei­ne un­ge­ahnt gro­ße Zahl an Ge­bäu­den aus der Ba­rock­zeit" - un­ter dem Mot­to ."Put­ten, Stuck und Blatt­gold - ba­ro­cke Pracht in Pa­der­born" sto­ßen wir auf "er­staun­lich viel­fäl­ti­ge und ab­wechs­lungs­reic­he Va­ria­tio­nen des 'Pa­der­bor­ner Ba­rocks'", wur­den doch nach dem Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg "in 111 Jah­ren be­deu­ten­de Kir­chen und Ka­pel­len im ba­ro­cken Stil er­baut oder neu­ge­stal­tet." Schloss Neu­haus, von 1370 bis zur preu­ßi­schen An­ne­xion 1802 Re­si­denz der Pa­der­bor­ner Fürst­bi­schö­fe, zählt zu den be­deu­tends­ten (We­ser­re­nais­sance-)Was­ser­schlös­sern West­fa­lens und ver­fügt wie­der über einen herr­li­chen .Ba­rock­gar­ten.
In und um Pa­der­born, dem ur­al­ten Mis­sions­bis­tum, exis­tie­ren frü­he Zeug­nis­se der eu­ro­päi­schen Chris­ten­heit: Der im­po­san­te .Dom, an des­sen Platz schon zur Bis­tums­grün­dung 799 (als Karl der Gro­ße hier se­ine Kai­ser­krö­nung an­bahn­te) eine Kir­che stand, do­mi­niert in sei­ner jet­zi­gen Form seit dem 13. Jahr­hun­dert das Stadt­bild. Ein­zig­ar­tig in Um­fang und Be­deu­tung ist mit über 800 Ex­po­na­ten die . Kru­zi­fix­samm­lung im Mu­seum Ab­tei Lies­born, die von ca. 1.600-jäh­ri­gen by­zan­ti­ni­schen Ob­jek­ten bis zur Kunst des 20. Jahr­hun­derts reicht (Beuys, Cha­gall, Da­lí, Dix etc.).

Busreise, DZ im ****Hotel Arosa in Paderborn, HP. 
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 295,- pro Person im DZ
freie Plätze:    
€ 320,- pro Person im EZ

 

 

 

Zum 350. Geburtstag: 
SACHSEN exclusiv -
AUGUST DER STARKE IN UND UM DRESDEN

x8.-11. Oktober 2020v

Friedrich August I. von Sach­sen ist 1670 - vor 350 Jah­ren - ge­bo­ren, wird 1694 Kur­fürst, steigt 1697 als Au­gust II. zum pol­ni­schen Kö­nig auf und ist be­kannt als Au­gust der Star­ke. Er, der Zweit­ge­bo­re­ne und nicht zum Herr­scher Vor­be­stimm­te, avan­ciert zu dem Gla­mour­fürs­ten sei­ner Epo­che. Po­li­tisch und mi­li­tä­risch leis­tet er nur Mä­ßi­ges, doch sei­ne Hin­ter­las­sen­schaft in Kunst und Kul­tur ist le­gen­där: Auf Schloss Mo­ritz­burg, das er ab 1723 zum ba­ro­cken Lust- und Jagd­schloss aus­bau­en und in ei­ne herr­li­che .Park- und Teich­land­schaft ein­bet­ten lässt, wid­met man ihm die .Son­der­aus­stel­lung "My­thos Au­gust - Ge­schich­te. Macht. Ihr": "Lan­des­va­ter, Bau­lö­we, Kunst­mä­zen, Lady­kil­ler, Sa­lon­lö­we, Huf­ei­sen­ver­bie­ger … Au­gust der Star­ke … hat mitt­ler­wei­le fast schon Su­per­mann­qua­li­tä­ten." Im Fo­kus steht "der ver­klär­te, glo­ri­fi­zier­te, über­trie­be­ne Au­gust".
Unstrit­tig ist, dass sein lu­xu­riö­ser Le­bens­wan­del dem Staats­haus­halt arg zu­setzt; da kommt es mehr als ge­le­gen, dass in Sach­sen - erst­mals in Eu­ro­pa - Por­zel­lan, dem auch Au­gust ver­fal­len ist, 'er­fun­den' wird und man so das asia­ti­sche Mo­no­pol bre­chen kann. 1710 lässt Au­gust auf Schloss Al­brechts­burg in Mei­ßen die Pro­duk­tion an­lau­fen: ."Ma­nu­fak­tum - hand­ge­macht: Die un­sicht­ba­re Ma­nu­fak­tur" heißt dort un­se­re Füh­rung, denn aus Furcht vor Spio­na­ge läuft al­les streng ge­heim ab.
Sein Ehr­geiz, Dres­den ba­rock und präch­tig um­zu­ge­stal­ten, prägt des Kur­fürs­tens ar­chi­tek­to­ni­sches Wir­ken: Dem .Residenzviertel am lin­ken Elb­ufer visàvis ent­steht auf ei­nem 1685 ab­ge­brann­ten Quar­tier die .Neue Kö­nig­li­che Stadt (heu­te nur noch: Neu­stadt); de­ren ba­ro­ckem Ach­sen­sys­tem steht frei­lich die be­reits wie­der­auf­ge­bau­te .Drei­kö­nigs­kir­che im We­ge, wird 1731/32 ab­ge­ris­sen und da­nach - e­twas ver­setzt - ein zwei­tes Mal neu er­rich­tet. Den Zwin­ger, ei­ne der be­deu­tends­ten Ba­rock­an­la­gen ganz Eu­ro­pas, lässt Au­gust ab 1709 als drei­flüge­li­ges Fest­areal er­bau­en; in der im 19. Jahr­hun­dert er­gänz­ten Sem­per­ga­le­rie, dem vier­ten Flü­gel, be­fin­det sich die welt­be­rühm­te .Ge­mäl­de­ga­le­rie Al­te Meis­ter, die es oh­ne Au­gusts des Star­ken Sam­mel­lei­den­schaft so nicht gä­be. Ihr ist auch das .(Neue) Grü­ne Ge­wöl­be, ei­ne Schatz­kam­mer maß­lo­sen Wer­tes, zu dan­ken. Sei­ner - spä­ter rü­de ver­sto­ße­nen - Lieb­lings­mä­tres­se, der Grä­fin Co­sel, spen­diert Au­gust 1705 das .Ta­schen­berg­pa­lais, in dem wir lo­gie­ren - ein Pa­last, wo­von an­dern­orts selbst Mon­ar­chen nur träu­men. Bei all dem ist für den er­sehn­ten Schloss­neu­bau kein Geld mehr übrig, doch Au­gusts 2019 neu er­öff­ne­ten .Kö­nig­li­chen Pa­ra­de­räu­me im Re­si­denz­schloss sind kei­nes­wegs nur Not­be­helf...
Seine Baugelüste machen an der Stadt­gren­ze nicht Halt: In Werms­dorf be­ginnt 1721 der Bau von .Schloss Hu­ber­tus­burg, das sein Sohn und Nach­fol­ger Fried­rich Au­gust II. zur Ne­ben­re­si­denz er­wählt und spek­ta­ku­lär aus­bau­en lässt - Sach­sens größ­tes Ro­ko­ko­schloss ist eben­so ko­los­sal wie un­be­kannt… 1723 er­wirbt Au­gust Groß­sed­litz, wo der .Ba­rock­gar­ten zu ei­ner der er­le­sens­ten An­la­gen deut­scher Gar­ten­bau­kunst aus­ge­baut wird. .Pill­nitz, 1706 erst der Co­sel ver­macht, wird nach de­ren Ver­ban­nung ab 1720 in ei­nen glanz­vol­len Ver­gnü­gungs­ort mit Was­ser- und Berg­pa­lais so­wie schöns­ten Gär­ten um­ge­formt.
Und nicht zuletzt er­le­ben Sie im Fest­saal des Co­sel­pa­lais, 1762-64 er­baut für Fried­rich Au­gust Co­sel, ei­nen Sohn Au­gusts aus der Li­ai­son mit der Co­sel, ei­ne .Son­der­soi­rée: Die ge­frag­te Pia­nis­tin Prof. Gud­run Fran­ke (Spi­nett/Kla­vier) und Hart­mut Preuß (Vio­li­ne), lang­jäh­ri­ger Kon­zert­meis­ter des MDR-Sin­fo­nie­or­ches­ters, spie­len Wer­ke u.a. Jo­hann Se­bas­tian Bachs, der wohl gern e­ine Stel­le am Hof ge­habt hät­te, den Kur­fürs­ten Hul­di­gungs­mu­si­ken ge­schrie­ben hat und 1736 "Hof-Com­po­si­teur" ge­wor­den ist.

Busreise, DZ im *****Hotel Taschenbergpalais, HP, Sonderkonzert
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 860,- pro Person im DZ
freie Plätze:    
€ 1.065,- pro Person im EZ

 

 

HERBSTLICHER SPREEWALD - "INDIAN SUMMER" IN DER LAUSITZ                                  x23.-25. Oktober 2020x

 

 

 

"Und dass dem Netze dieser Spree-Kanäle
nichts von dem Zauber von Venedig fehle,
durchfurcht das endlos wirre Flussrevier
in seinem Boot der Spreewald-Gondolier."

Theodor Fontane irrte nicht. Der Spree­wald mit sei­nen fast 1.000 km Fließ­ge­wäs­sern ist eine Kul­tur­land­schaft oh­ne­glei­chen - und be­sitzt ge­ra­de im Herbst, wenn die Laub­fär­bung ein­setzt, ei­nen ganz spe­ziel­len Reiz:
.Kremserfahrt von Lübbenau [wen­disch bzw. nie­der­sor­bisch: Lub­njow] zum . Spree­wald­dorf Lehde [Lědy], noch im 20. Jahr­hun­dert nur per Kahn er­reich­bar (Frei­licht­mu­seum), .aus­gie­bi­ge Kahn­fahrt durch den Ober­spree­wald [Gór­ne Bło­ta], .Schloss Lüb­ben [Lu­bin], .Schin­kels Kir­che in Strau­pitz [Tšupc], . Lein­öl­her­stel­lung in der Strau­pit­zer Müh­le, und .Spree­wald­abend mit "Fähr­frau" Syl­via Bu­chan samt wen­di­schen Wei­sen.
Zudem: das neugestaltete .Wendische Mu­seum in Cott­bus [Chó­śe­buz], das die his­to­risch ein­ma­li­ge Leis­tung der Wen­den wür­digt, ihre Spra­che und Kul­tur im deut­schem Um­feld über mehr als ein Jahr­tau­send be­wahrt zu ha­ben, und der .Bra­nit­zer Land­schafts­gar­ten, das meis­ter­haf­te Spät­werk des eben­so ge­nia­len wie schril­len Fürs­ten Her­mann von Pück­ler-Mus­kau.

Busreise, HP, DZ im ****Waldhotel Eiche (in­mit­ten des Bio­sphä­ren­re­ser­vats di­rekt am Er­len­hoch­wald), Krem­ser­fahrt, Kahn­fahrt (mit Kaf­fee / Ku­chen), Spree­wald­abend.
Reiseleitung: 
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 475,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9    
€ 565,- pro Person im EZ

 

 

 

 WELTKULTURERBE QUEDLINBURG - HARZER ADVENT

x4.-7. Dezember 2020 (2. Advent)v

Mittelalterliche Orte im und am Harz in Er­war­tung des Fes­tes: Eine zau­ber­haf­te­re vor­weih­nacht­li­che Ku­lis­se als beim ."Ad­vent in den Hö­fen" der Welt­erbe­stadt .Qued­lin­burg mit ur­al­ten Fach­werk­häu­sern rund um den Markt ist kaum vor­stell­bar; im­po­san­tes Wahr­zei­chen der Stadt ist die al­les über­ra­gen­de, 1070-1129 er­bau­te .Stifts­kir­che St. Ser­va­tii auf dem Schloss­berg. Auch die Alt­stadt von .Wer­ni­ge­ro­de, der "bun­ten Stadt am Harz", hüllt sich zum Weih­nachts­markt in fei­er­li­chen Glanz; in der äu­ßer­lich nach wie vor spät­ro­ma­ni­schen Jo­han­nis­kir­che lässt Kir­chen­mu­sik­di­rek­tor Diet­mar Damm spe­ziell für uns die .La­de­gast-Or­gel zum Ad­vent er­klin­gen. Der his­to­ri­sche Stadt­kern von .Gos­lar, eben­falls Welt­erbe, wird zum Weih­nachts­markt; noch se­hens­wer­ter als sonst zeigt sich um diese Zeit das Hos­piz im Gro­ßen Hei­li­gen Kreuz. Ein reiz­vol­les Re­si­denz­städt­chen ist .Harz­ge­ro­de - dank sei­nem An­hal­ti­ner­schloss und der ba­ro­cken .Ma­rien­kir­che. Im Adel­brin­saal des .Klos­ters Drü­beck mit sei­nem mäch­ti­gen, dop­pel­tür­mi­gen West­werk und äl­tes­ten Bau­tei­len noch aus ot­to­ni­schen Zei­ten er­freu­en uns die jun­ge St. Pe­ters­bur­ger Gei­ge­rin Dia­na Za­vi­ryu­kha, Kon­zert­meis­te­rin am Nord­ha­rzer Städ­te­bund­thea­ter, und ih­re ko­rea­ni­sche Kol­le­gin Hee­jin Kim (Pia­no) mit ih­rem .fest­li­chen Ad­vents­son­der­kon­zert.
Und über al­lem thront der win­ter­li­che .Bro­cken...

Busreise, DZ im ***Hotel Zum Bär am Quedlinburger Markt, HP, zwei Son­der­kon­zer­te, Bro­cken­bahn­fahrt
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 750,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9    
€ 815,- pro Person im EZ · € 845,- pro Person im DZ als EZ

 

 

 

ADVENT IM HAVELLAND

x12./13. Dezember 2020 (3. Advent)v

Neuauflage unserer 2015, 2016, 2017, 2018 und 2019 ausgebuchten Reise:

Auch und gerade im Adv­ent ent­fal­tet das Ha­vel­land viel­fäl­ti­ge land­schaft­li­che Rei­ze. Sei­ne Schön­heit in­spi­rier­te am En­de des 19. Jahr­hun­derts Karl Ha­ge­meis­ter, Mit­be­grün­der der Ber­li­ner Se­ces­sion, und nach ihm et­li­che wei­te­re Künst­ler, am Schwie­low­see zu le­ben und zu wir­ken; die­ser Grup­pe wid­met sich lie­be­voll das .Mu­seum der Ha­vel­län­di­schen Ma­ler­ko­lo­nie samt dem Kunst­pfad Ferch. Von längst ver­gan­ge­nen Ta­gen zeugt der seit 1755 in Fa­mi­lien­be­sitz be­find­li­che .Lu­cke-Hof in Prem­nitz, des­sen Er­halt Dr. Ute Lu­cke-Polz seit 2001 en­ga­giert mit ih­rem För­der­ver­ein be­treibt und ihn uns selbst vor­stellt; schon zum 9. Mal gibt's auf dem denk­mal­ge­schütz­ten Vier­seit­hof die "Stall­weih­nacht". Dass es sich im Ha­vel­land gut le­ben lässt, wuss­te auch der Land­adel und er­bau­te sich stol­ze Her­ren­häu­ser wie Schloss Nenn­hau­sen. In sei­nem Fest­saal trägt Theat­er- und Film­schau­spie­ler Tho­mas Ar­nold (mehr­fa­cher Ge­win­ner des Grim­me-Prei­ses) un­ter dem Mot­to ."Ge­füh­le nach'm Ka­len­der" und be­glei­tet von der klas­si­schen Ak­kor­deo­nis­tin Me­la­nie Barth "wit­zi­ge, fre­che und trau­ri­ge Weih­nachts­ge­schich­ten von hier und an­ders­wo" vor. Wäh­rend dies ein Pro­gramm der Ha­vel­län­di­schen Mu­sik­fest­spie­le ist, gibt sich Frank Was­ser, der die­ses Fes­ti­val vor 20 Jah­ren ins Le­ben ge­ru­fen hat und selbst ein in­ter­na­tio­nal ge­frag­ter Pia­nist mit Auf­trit­ten u.a. in der New Yor­ker Car­ne­gie Hall und der Ber­li­ner Phil­har­mo­nie ist, die­ses Mal für uns per­sön­lich die Eh­re: Bei sei­nem vor­weih­nacht­li­chen .Ex­klu­siv­kon­zert "Von Bach bis Jazz" ge­mein­sam mit sei­nem Va­ter Georg Was­ser, ei­nem "süd­west­deut­schen Ur­ge­stein des Jazz­kla­viers", ler­nen wir auf sei­nem Pri­vat­an­we­sen in Pä­we­sin den neu­en "Kon­zert­stall" ken­nen. Dort sind auch ca. 40 Ori­gi­nal­wer­ke (Zeich­nun­gen und Ge­mäl­de u.a. von Max Lie­ber­mann und Bern­hard Hei­sig) zu be­wun­dern.

Busreise, HP, DZ im ***Hotel Boll­manns­ruh (di­rekt am Beetz­see), Kar­te bes­ter Ka­te­gorie für das Kon­zert der Ha­vel­län­di­schen Mu­sik­fest­spie­le, Son­der­kon­zert und Kaf­fee­ta­fel in Pä­we­sin
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 370,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9    
€ 395,-
pro Person im EZ

 

 

 

BERLIN exclusiv -  A D L O N,
DIE "NEUE" STAATSOPER UNTER DEN LINDEN UND ZENTREN DER MACHT

x15./16. April 2021v

AdlonUnsere exquisite Reise ins "Adlon" - das 28. (!) Mal, zu­gleich "Er­satz­rei­se" für die­sel­be dem Co­ro­na­vi­rus zum Op­fer ge­fal­le­ne Fahrt über den 17./18. April 2020:

Nach sieben Jahren Sanierung - vier mehr als ge­plant - und ei­nem Kos­ten­an­stieg von vor­ge­se­he­nen 239 Mio. auf ca. 440 Mio. € wird das Haus zu gu­ter Letzt seit 2018 wie­der dau­er­haft be­spielt: Wir über­zeu­gen uns in der Staats­oper Un­ter den Lin­den, dass sich der Auf­wand ge­lohnt hat, und kom­men in den Ge­nuss der Auf­füh­rung von .Wolf­gang Ama­deus Mo­zarts "Die Zau­ber­flö­te" (In­sze­nie­rung von Au­gust Ever­ding mit Büh­nen­bil­dern von Karl Fried­rich Schin­kel). 
Vieles hat sich in Berlin in den mehr als 30 Jah­ren seit der Ein­heit ver­än­dert: Wir er­kun­den die ."neue Mit­te" (Re­gie­rungs­vier­tel) und be­su­chen dort das .Bun­des­rat - im Pa­lais des eins­ti­gen Preu­ßi­schen Her­ren­hau­ses - und das .Det­lev-Roh­wed­der-Haus, er­baut als Her­mann Gö­rings Reichs­luft­fahrt­mi­nis­te­rium, nach dem Krieg Haupt­quar­tier der So­wje­ti­schen Mi­li­tär­ad­mi­nis­tra­tion (SMAD), 1949 Grün­dungs­ort der DDR, als "Haus der Mi­nis­te­rien" Haupt­an­lauf­punkt des Volks­auf
stan­des von 1953, 1991-95 Do­mi­zil der "Treu­hand" und seit 1999 Haupt­sitz des Bun­des­mi­nis­te­riums der Fi­nan­zen - ein Haus, das wahr­haft viel ge­se­hen hat. Voll­en­det sein soll dann - selbst­ver­ständ­lich eben­so mit Ver­spä­tung - noch ein an­de­res, ehe­ma­li­ges Zent­rum der Macht: Das Stadt­schloss wird als Hum­boldt-Fo­rum dann u.a. die .Aus­stel­lung "Ber­lin und die Welt" be­her­ber­gen.

Busreise, DZ und Frühstück im *****Hotel Adlon, Abendessen im Restaurant Cum Laude (gegenüber der Staats­oper), Opern­kar­te bes­ter Ka­te­go­rie.                                .
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

Hierfür gibt es bereits wieder eine Warteliste! Soll­ten auch Sie sich für die­se Rei­se bzw. ei­ne even­tu­el­le wei­te­re Neu­auf­la­ge in­ter­es­sie­ren, scheu­en Sie bitte - trotz War­te­liste - nicht vor ei­ner An­mel­dung zu­rück! Sie ha­ben im Fal­le von Rück­trit­ten nicht nur eine Chance für die­se Fahrt, son­dern er­hal­ten auch vor al­len an­de­ren Ihre Ein­la­dung, so­bald wir wis­sen, ob und ge­ge­be­nen­falls wann ge­nau wir er­neut ins Ho­tel Ad­lon fah­ren wer­den.

 

€ 565,- pro Person im DZ
   
€ 660,- pro Person im EZ      

 

 

 

Gewässerkreuzfahrt 
GROSSHERZOGTUM MECKLENBURG-STRELITZ -
VON DER HAVEL BIS ZUR MÜRITZ©

  x30. April - 2. Mai 2021v

Dies ist die "Er­satz­rei­se" für die­sel­ben Fahr­ten zwi­schen dem 8. und 10. Mai bzw. 26. und 28 Juni 2020, die dem Co­ro­na­virus zum Op­fer ge­fal­len sind:
Das Strelitzer Her­zog­tum ging 1701 aus ei­ner Lan­des­tei­lung her­vor, stieg 1815 zum Groß­her­zog­tum auf, ver­wan­del­te sich 1918 in ei­nen Frei­staat (bis 1934) und er­leb­te 1994-2011 ei­ne Re­nais­sance als Land­kreis - mit weit über 300 Seen der ge­wäs­ser­reichs­te in ganz Deutsch­land. Wir glei­ten sanft über die Obe­re-Ha­vel- und die Mü­ritz-Ha­vel-Was­ser­stra­ße durch schöns­te nord­deut­sche Seen­land­schaft: Be­gin­nend ganz im Nord­osten be­su­chen wir .Schloss Ho­hen­zie­ritz, Ster­be­ort der Preu­ßen­kö­ni­gin Lui­se, ei­ner Stre­lit­zer Prin­zes­sin, samt dem ab 1771 vom eng­li­schen Gar­ten­künst­ler Ar­chi­bald Thom­son als ei­nen der ers­ten deut­schen Land­schafts­gär­ten ge­stal­te­ten Schloss­park und .Fürs­ten­berg, die 'Was­ser­stadt', mit der vom Groß­her­zog­li­chen Hof­bau­meis­ter Fried­rich Wil­helm But­tel, ei­nem Schin­kel-Schü­ler, ent­wor­fe­nen Stadt­kir­che und que­ren per Schiff u.a. den Röb­lin-, Ziern- und Ell­bo­gen­see, um in un­ser Ho­tel in Stra­sen (di­rekt am Was­ser) zu ge­lan­gen. Am zwei­ten Tag bringt uns die 'Es­trel­la' durch ei­ni­ge klei­ne­re Seen und den Gro­ßen Prie­pert­see in die Wo­blitz, an de­ren Ufer .We­sen­berg mit sei­ner um 1250 er­bau­ten Burg liegt, und wei­ter durch den But­tel­schen Kam­mer­k­anal zum Zier­ker See, wo wir der Re­si­denz­stadt .Neu­stre­litz mit ih­rer ein­ma­li­gen ba­ro­cken Stadt­an­la­ge und et­li­chen But­tel-Bau­ten, so der Schloss­kir­che, die Eh­re er­wei­sen. Der drit­te Tag führt über die Pä­litz­seen, den La­bus-, Zot­zen- und Mi­rower See zur .Ne­ben­re­si­denz Mi­row, auf de­ren Schloss­in­sel Schloss Mi­row und die Jo­han­ni­ter­kir­che mit der Fürs­ten­gruft auf uns war­ten. Mit dem 'See­ro­sen­pa­ra­dies' und der Klei­nen Mü­ritz en­det der Törn.

Schiffsreise mit der ei­gens nur für uns ge­char­ter­ten 'Es­trel­la', Bus­an-/-ab­rei­se, HP, DZ im Ho­tel Zum Lö­wen in Stra­sen.                                .
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 565,- pro Person im DZ
freie Plätze: 2     
€ 595,- pro Person im EZ  - leider nur noch auf Warteliste!

 

 

 

UNBEKANNTES THÜRINGEN - DAS REUSSEN-"IMPERIUM"©

x3.-6. Juni 2021v

Dies ist die "Er­satz­rei­se" für die­sel­be Fahrt zwi­schen dem 23. und 26. April 2020, die we­gen COVID-19 nicht statt­fin­den konn­te:

Fast 800 Jahre lang be­herrsch­ten die Wei­da­er Vög­te (da­her auch: "Vogt­land") und ih­re Nach­fah­ren, die Fürs­ten Reuß, die reiz­vol­le ost­thü­rin­gi­sche Mit­tel­ge­birgs­land­schaft zwi­schen Saa­le-Obe­rlauf und Wei­ßer Els­ter - zu­letzt auf­ge­teilt in zwei "Rei­che" von 800 und 300 km². Bei a­ller Win­zig­keit - über­dau­ert hat gro­ßes Kul­tur­erbe mit viel Se­hens­wer­tem auf al­ler­engs­tem Raum:
.Osterburg, der "Stamm­sitz" der Reu­ßen hoch über Wei­da, .St.-Veit-Kir­che in Wün­schen­dorf, be­reits 974 als Burg­ka­pel­le be­grün­det und ers­te Grab­le­ge der Vög­te, .Greiz, Haupt­re­si­denz der äl­te­ren Li­nie (ä.L.), mit Obe­rem und .Un­te­rem Schloss so­wie dem bild­schö­nen Land­schafts­gar­ten an der Els­ter, Gera, Haupt­re­si­denz der jün­ge­ren Li­nie (j.L.), mit sei­ner er­le­se­nen .Kunst­samm­lung in der spät­ba­ro­cken Oran­ge­rie, der mit vor­züg­li­chem Ju­gend­stil­in­te­rieur aus­ge­schmück­ten .St.-Sal­va­tor-Kir­che und dem .Ot­to-Dix-Haus, Ge­burts­ort des be­rühm­ten, dank fürst­lich-reu­ßi­schen Sti­pen­diums zum Kunst­stu­dium ge­lang­ten Ma­lers und Gra­fi­kers (1891-1969), .Schloss Burgk, die wohl pit­to­res­kes­te und ar­chi­tek­to­nisch viel­fäl­tigs­te (Ne­ben-)Re­si­denz der Reu­ßen ä.L. (Go­tik bis Klas­si­zis­mus) mit ori­gi­nal er­hal­te­ner Sil­ber­mann­or­gel in der Schloss­ka­pel­le, Ebers­dorf, 1678-1848 Sitz ei­ner Ne­ben­li­nie der j.L., mit .eng­lis­chem Schloss­park und Bar­lach-Grab­mal für die letz­te Fürs­ten­fa­mi­lie j.L., .Neu­es Schloss zu Lo­ben­stein, 1647-1824 ei­gen­stän­dig (zur j.L.), .Burg­kir­che Pos­ter­stein mit mei­ster­haf­tem Schnitz­werk und das .Hein­rich-Schütz-Haus in Bad Kös­tritz, in dem Deutsch­lands be­deu­tends­ter früh­ba­ro­cker Kom­po­nist 1585 zur Welt ge­kom­men ist. Die An­mut der reu­ßi­schen Na­tur ge­nie­ßen wir bei un­se­rer .Saa­le-Schiff­fahrt auf der Blei­loch­tal­sper­re, Teil der "Saa­le-Kas­ka­den" ("Thü­rin­ger Meer") und Deutsch­lands vo­lu­men­reich­ster Sta­usee.

Busreise, DZ im ****See­ho­tel Zeu­len­ro­da, HP, Sil­ber­mann­or­gel-Vor­spiel, Saa­le-Char­ter­schiff­fahrt
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 690,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9    
€ 785,- pro Person im EZ

 

 

 

 

25 JAHRE THEATERSOMMER NETZEBAND -
KUNST, NATUR UND MUSIK IN DER PRIGNITZ

x26./27. Juni 2021v

Dies ist die "Er­satz­rei­se" für die­sel­be Fahrt über den 20./21.Juni 2020, die COVID-19 ver­hin­dert hat:

Knapp 200 Seelen zählt .Net­ze­band in Nord­west­bran­den­burg und droh­te noch vor 30 Jah­ren, in völ­li­ger Per­spek­tiv­lo­sig­keit zu ver­sin­ken. Da kam ein Düs­se­ldor­fer Land­schafts­pla­ner samt Über­le­bens­kon­zept ins Dorf, das seit­dem er­blüh­te und Mo­del­lpro­jekt der Expo 2000 war. All­som­mer­lich zieht in den Guts­park, der sich un­ter­halb der klas­si­zis­ti­schen Dorf­kir­che im Stil eng­li­scher Land­schafts­gär­ten wie eine gro­ße Na­tur­büh­ne er­streckt, Kul­tur ein: In­ten­dant und Schau­spie­ler .Frank Mat­thus hat 1996 - vor 25 Jah­ren - erstmals den Thea­ter­som­mer Net­ze­band in Sze­ne ge­setzt und stellt uns sei­ne Idee und 'sein' Dorf per­sön­lich vor. Ge­ge­ben wird stets das Kult­stück ."Un­ter dem Milch­wald" nach dem Hör­spiel "Un­der Milk Wood" des wa­li­si­schen Au­tors Dy­lan Tho­mas - ver­fasst im Küs­ten­ort Lau­gharne, der bei ihm "Lla­re­gubb" heißt: "53 über­le­bens­gro­ße, ex­pres­si­ve Fi­gu­ren und be­weg­li­che Skulp­tu­ren tre­ten … mit … cha­rak­te­ris­ti­schen Mas­ken und Kos­tü­men auf" und "ge­ben … den 'ach so an­stän­di­gen' klei­nen Leu­ten von Lla­re­gubb mit ih­ren Las­tern und Trie­ben, Träu­men und Fan­ta­sien ei­ne neue Di­men­sion und las­sen sie aus dem All­tag her­aus­tre­ten. Alle, die … da­bei sind, las­sen eben­falls ih­ren All­tag hin­ter sich und tre­ten in die Welt des Thea­ters ein." Ihr Groß­stadt­le­ben ver­las­sen hat die frü­h­ere Ber­li­ner Schul­lei­te­rin .Dag­mar Köp­pen, ist 2006 nach Net­ze­band ge­zo­gen und nutzt das vor­ma­li­ge Schlacht­haus als Ate­lier, in dem sie uns ihre Skulp­tu­ren und Ge­mäl­de per­sön­lich prä­sen­tiert. Im nicht min­der ab­ge­schie­de­nen Pa­pen­bruch be­grüßt uns die .Künst­ler­ge­mein­schaft Kro­pius: eine Ma­l­erin und Schmuck­de­sig­ne­rin, eine Res­tau­ra­to­rin und ein Holz­bild­hau­er. Und nach­dem wir den Sonn­tag ent­spannt mit ei­nem .Schiffs­törn über die Ky­rit­zer Seen­ket­te be­gon­nen ha­ben wer­den, gibt für uns im ge­die­ge­nen Gar­ten­saal von .Schloss Wolfs­ha­gen, ei­nem 1771-87 er­bau­ten ba­ro­cken Her­ren­haus, die an­ge­se­he­ne ös­ter­rei­chi­sche Har­fe­nis­tin .Anna Stein­kog­ler, die schon mit dem Ber­li­ner Kon­zert­haus­or­ches­ter, der NDR-Ra­dio­phil­har­mo­nie Han­no­ver, dem Phil­har­mo­ni­schen Staats­or­ches­ter Ham­burg und dem Rein­hold-Quar­tett vom Ge­wand­haus­or­ches­ter Leip­zig auf­ge­tre­ten ist, ein Son­der­kon­zert.

 

Busreise, DZ im ****Hotel Land­haus Lel­li­chow, "Thea­ter­büf­fet" in Net­ze­band, Kar­te bes­ter Ka­te­go­rie für den Thea­ter­som­mer Net­ze­band, Son­der­konz­ert und Son­der­schiff­fahrt
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 365,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9    
€ 385,- pro Person im EZ