WELTERBE POTSDAM - "NÄCHTLICHE SCHLÖSSERIMPRESSIONEN®"

x3./4. August 2019v

"Das ganze Eyland muß ein Pa­ra­dies wer­den" - die­ser Ein­fall des Gro­ßen Kur­fürs­ten hat da­zu ge­führt, dass Pots­dam heu­te UNESCO-Welt­kul­tur­erbe ist. Auf ei­ner .dreistün­di­gen Ha­vel­schiff­fahrt in den Son­nen­un­ter­gang voll­zie­hen wir dies nach: fest­lich il­lu­mi­nier­te Schlös­ser, ba­ro­cker Feu­er­re­gen von der Glie­ni­cker Brü­cke und Blä­ser­kon­zert im Fa­ckel­schein vor der Sa­crower Hei­lands­kir­che... Was vom Was­ser aus zu se­hen ist, neh­men wir auch an Land in Au­gen­schein: den vom Wör­lit­zer Gar­ten­künstl­er Jo­hann Au­gust Ey­ser­beck be­gon­ne­nen und vom be­rühm­ten Pe­ter Jo­sef Len­né voll­en­de­ten .Neu­en Gar­ten mit dem .Mar­mor­pa­lais Kö­nig Fried­rich Wil­helms des II. und den ► Park Glie­n­icke, der eben­falls auf Len­né zu­rück­geht, samt .Schloss Glie­ni­cke, mit dem sich Prinz Carl von Preu­ßen von Karl Fried­rich Schin­kel sei­nen 'ita­lie­ni­schen Traum' ver­wirk­li­chen ließ, die nach Skiz­zen sei­nes Bru­ders, des spä­te­ren Kö­nigs Fried­rich Wil­helm IV., vom Schin­kel-Schü­ler Lud­wig Per­sius eben­falls 'ita­lie­nisch' er­bau­te .Hei­lands­kir­che zu Sa­crow und den für ei­nen wei­te­ren Bru­der, den nach­ma­li­gen Kai­ser Wil­helm I., aber wohl eher für des­sen ei­gen­wil­lige Gat­tin Au­gus­ta von Len­né an­ge­fan­ge­nen und vom nicht min­der ge­nia­len Fürs­ten Pück­ler ver­voll­komm­ne­ten .Ba­bels­ber­ger Park.

Busreise, DZ / Frühstück im ****Mercure Potsdam (direkt am Schiffsanleger), Abendessen an Bord. 
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 295,- pro Person im DZ
freie Plätze: 3     
€ 325,- pro Person im EZ

 

 

 

ROMANTIK IM KLOSTER CHORIN - "MACHTVOLLE" SCHORFHEIDE  

x11./12. August 2019v

Seit 1273 ha­ben Zis­ter­zien­ser im .Klos­ter Cho­rin ge­wirkt. Ihre Kir­che ist das "be­deu­tends­te und edels­te Werk der Früh­go­tik im Ge­biet des nord­deut­schen Zie­gel­baus" (De­hio). In die­sem er­grei­fen­den Bau­werk kommt es un­ter dem Mot­to ."Wald.Horn.Lied" zum "ro­man­ti­schen Gip­fel­tref­fen" des Quar­tetts ger­man horn­sound mit dem Vo­kal­en­sem­ble amar­cord; die­se fünf ehe­ma­li­gen Tho­ma­ner ha­ben eine Welt­kar­rie­re mit Auf­trit­ten in über 50 Län­dern hin­ge­legt, et­li­che CDs ein­ge­spielt, zwei­mal den ECHO Klas­sik ge­won­nen und gel­ten als welt­bes­tes Män­ner­ge­sangs­quin­tett. Die zu Ge­hör ge­brach­ten Wer­ke u.a. von Men­dels­sohn, Schu­bert und Schu­mann "kom­men di­rekt aus dem Zen­trum der deut­schen Ro­man­tik und er­zäh­len von Lie­be, Leid, Sehn­sucht und Ewig­keit…"
West­lich von Cho­rin liegt die Schorf­hei­de, wo sich jahr­hun­der­te­lang die Mäch­ti­gen ge­tum­melt ha­ben - zur Er­ho­lung, Jagd und Re­prä­sen­ta­tion. Da­von zeugt das .Jagd­schloss Groß Schö­ne­beck: Ge­baut ab 1660 un­ter dem Gro­ßen Kur­fürs­ten, er­neu­ert un­ter 'Sol­da­ten­kö­nig' Fried­rich Wil­helm I., der hier 1722 die Grund­la­gen für Preu­ßens Ver­wal­tung for­mu­liert, er­hält es 1834-36 von Fried­rich Wil­helm III. die jet­zi­ge (Tu­dor-)Ge­stalt, dient fort­an als Ho­hen­zol­lern-Jagd­gast­haus und ent­hält heu­te u.a. die Aus­stell­ung "Jagd und Macht". 1847-49 ent­steht un­ter 
Fried­rich Wil­helm IV. die of­fi­ziel­le Jagd­re­si­denz der Kai­ser und ab 1919 der Reichs­prä­si­den­ten: das .Jagd­schloss Hu­ber­tus­stock; oft wei­len hier Wil­helm I. und II., Ebert und Hin­den­burg - und spä­ter Erich Hon­e­cker, der zu DDR-Zei­ten über 60 % der Schorf­hei­de als - ge­sperr­tes - "Son­der­jagd­ge­biet" nutzt. 1981 ist hier - seit 1973 for­mal Re­gie­rungs­gäs­te­haus - Hel­mut Schmidt zu Gast. Nach dem DDR-Zu­sam­men­bruch erst un­ge­nutzt, ent­steht 1997 auf Hu­ber­tus­stock ein Ho­tel, wo­rin wir lo­gie­ren. Der .'Kai­ser­bahn­hof' Jo­a­chims­thal ist 1898 ei­gens für Wil­helm II. er­baut wor­den. 1936 spen­diert Ber­lins NS-Stadt­ver­walt­ung süd­lich der Schorf­hei­de am .Bo­gen­see Pro­pa­gan­da­mi­nis­ter Goeb­bels fast 500 ha Land, wo­rauf er sich ei­ne statt­li­che Land­vil­la gönnt und u.a. Ufa-Stars emp­fängt. 1946 ge­langt das Areal an die FDJ, die in den 1950er Jah­ren ko­los­sa­le Neu­bau­ten er­rich­tet und dar­in die Ju­gend­hoch­schu­le 'Wil­helm Pieck' betreibt. Seit 1990 ge­hört al­les "wie­der" Ber­lin - oh­ne Nu­tzungs­plan, wes­halb der Me­ga­kom­plex mit­ten im Wald seit Jahr­zehn­ten leer­steht.

Busreise,DZ / Frühstück im ****Ringhotel Schorfheide, Abendessen im Jagdschloss Hubertusstock, Kon­zert­kar­te bes­ter Ka­te­go­rie für den Choriner Musiksommer.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 325,- pro Person im DZ
freie Plätze: 3      
€ 355,- pro Person im EZ

 

 

 

100 JAHRE BAUHAUS - BAHNBRECHER DER MODERNE

x12.-15. September 2019v

Das "Bauhaus", so die UNESCO 1996, sei Welt­erbe, weil es "re­vo­lu­tio­nä­re Ideen der Bau­ge­stal­tung und Stadt­pla­nung durch­setz­te." Dies kommt erst­mals in Al­feld zum Tra­gen, wo 1911 der jun­ge Ar­chi­tekt Wal­ter Gro­pius mit ei­nem Fa­brik­neu­bau be­auf­tragt wird und ei­nen bahn­bre­chen­den Kom­plex kre­iert, der als Ur­sprungs­bau der Mo­der­ne gilt; auch die­ses .Fa­gus-Werk, das nach wie vor Schuh­leis­ten her­stellt, ist seit 2011 UNESCO-Welt­kul­tur­erbe. Tat­säch­lich ge­grün­det wird das "Bau­haus" 1919 - vor ge­nau 100 Jah­ren - in Wei­mar, wo heu­te die .Bau­haus-Uni­ver­si­tät, ein­quar­tiert in Hen­ry-van-de-Vel­de-Bau­ten, die Tra­di­tion fort­führt und im April des Ju­bi­läums­jah­res das neue .Bau­haus-Mu­seum öff­nen wird: "Im Zen­trum sei­ner Aus­stel­lung steht die welt­weit äl­tes­te mu­seal­e Samm­lung von Werk­statt­ar­be­iten des Bau­hau­ses, die Wal­ter Gro­pius schon in den 1920er Jah­ren an­leg­te." Zu­dem do­ku­men­tiert es, "dass das Bau­haus … ent­schei­den­de Ver­än­de­run­gen in Hin­sicht auf ei­ne neue Ge­sell­schaft, neu­es Zu­sam­men­le­ben und … auch auf neue Tech­no­lo­gien … ini­tiiert hat." - 1925 ver­drängt nach Des­sau, wer­den im "Bau­haus" Kunst und Tech­nik zur Ein­heit, zu se­hen in Gro­pius' .Bau­haus­ge­bäu­de, in den .Meis­ter­häu­sern von Kan­dins­ky / Klee, Mo­holy-Nagy / Fei­nin­ger, Mu­che / Schlem­mer und am 2014 äu­ßer­lich auf­er­stan­de­nen Di­rek­to­ren­haus von Wal­ter Gro­pius, aber auch im .Ar­beits­amt, im Aus­flugs­lo­kal .Korn­haus und in der .Sied­lung Tör­ten, ei­nem Gro­pius-Groß­pro­jekt aus 314 Ge­bäu­den. Über­dies er­hält auch Des­sau ein neu­es .Bau­haus-Mu­seum: Der "8. Sep­tem­ber 2019 ist ei­ner der Hö­he­punk­te des Ju­bi­läums­jah­res. Erst­mals wird die Samm­lung der Stif­tung Bau­haus Des­sau um­fas­send zu se­hen sein, und zu­gleich wird das Mu­seum als ei­gen­stän­di­ger, zeit­ge­nös­si­scher Ort die Bau­haus­bau­ten in Des­sau ver­bin­den." - In Ber­nau steht die .Bun­des­schu­le des All­ge­mei­nen Deut­schen Ge­werk­schafts­bun­des: ein Glanz­stück des "ra­tio­na­len Funk­tio­na­lis­mus", 1930 er­schaf­fen von Hans Witt­wer und vom Gro­pius-Nach­fol­ger Han­nes Mey­er. - Und in Ber­lin, wo das "Bau­haus" 1932/33 nach er­neu­tem Um­zug ei­ne kur­ze End­zeit durch­leb­te, zei­gen das Bau­haus-Ar­chiv / Mu­seum für Ge­stal­tung und die Ber­li­ni­sche Ga­le­rie die .Ju­bi­läums­aus­stel­lung "ori­gi­nal bau­haus"; dar­in geht es um "die Ge­schich­te hin­ter den Ob­jek­ten. Zu se­hen sind ... Kunst und De­sign aus der Samm­lung des Bau­haus-Ar­chivs, be­son­de­re Leih­ga­ben aus in­ter­na­tio­na­len Samm­lun­gen und künst­le­ri­sche Po­si­tio­nen, die das Bau­haus-Er­be neu be­trach­ten.".

Busreise, DZ im ****Radisson Blu Fürst Leopold in Dessau, HP (dar­un­ter ein­mal im "Korn­haus").
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 645,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9    
€ 730,- pro Person im EZ

 

 

 

200 JAHRE CLARA SCHUMANN - IN LEIPZIG UND IN DRESDEN

x25.-28. September 2019v

Deutschlands größte Kom­po­nis­tin Cla­ra Schu­mann, geb. Wieck, ist am 13. Sep­tem­ber 1819 zur Welt ge­kom­men, tritt mit neun Jah­ren im Ge­wand­haus auf, ver­öf­fent­licht als 11-Jäh­ri­ge ih­re ers­te Kom­po­si­tion und ist schon als Teen­ager eine über­re­gio­nal ge­fei­er­te Pia­nis­tin; ge­gen enor­men Wi­der­stand ih­res Va­ters hei­ra­tet sie 1840 Ro­bert Schu­mann. Ihr Ge­burts­ort, die .Mu­sik­stadt Leip­zig, fei­ert ih­ren 200. Ge­burts­tag aus­gie­big - wir auch: Im .Schu­mann-Haus, dem ers­ten Wohn­ort des Ehe­paa­res, mit der zum Ju­bi­läum er­neu­er­ten Aus­stel­lung wird spe­ziell für uns das Stück ."Flit­ter­jah­re" ge­ge­ben, eine "Zeit­rei­se mit Kla­vier und Ge­sang", und wir kom­men dort in den Ge­nuss zwei­er Son­der­kon­zer­te zu Eh­ren der Ju­bi­la­rin - das be­rühm­te .Vog­ler-Quar­tett wird Streich­quar­tet­te auch Ro­bert Schu­manns und Jo­seph Haydns spie­len, und das Welt­klas­se-Vo­kal­quin­tett .amar­cord  ge­stal­tet un­ter dem Mot­to "Wa­rum bist Du so fer­ne?" ei­nen Abend mit Wer­ken "von Frau­en oder für Frau­en". Das Mu­seum für Mu­sik­in­stru­men­te wid­met Cla­ra und ih­rer Zeit die .Son­der­füh­rung "Die Frau am Kla­vier", wäh­rend die .Son­der­aus­stel­lung "Drei Künst­le­rin­nen im Blick" im Bach-Ar­chiv ne­ben Cla­ra Schu­mann auch An­na Mag­da­le­na Bach, Jo­hann Se­bas­tians Ehe­frau, und Fe­lix Men­dels­sohn Bar­thol­dys Schwes­ter Fan­ny Hen­sel wür­digt. In der Al­ten Bör­se von 1678, Leip­zigs äl­tes­tem Ba­rock­bau, heißt es ."Lie­be ver­ehr­te Kla­ra": Die ge­frag­te Pia­nis­tin Prof. Gu­drun Fran­ke und der Schau­spie­ler und Thea­ter­re­gis­seur Prof. Alex­an­der Gam­nit­zer ver­wan­deln sich - ex­tra für uns - in Cla­ra und Ro­bert Schu­mann und brin­gen Ta­ge­buch­zi­ta­te, Brie­fe und Mu­sik des Paa­res zu Ge­hör. 1844 zie­hen die Schu­manns nach .Dres­den. Dort ent­ste­hen Cla­ras be­rühm­tes Kla­vier­trio op. 17 und vie­le an­de­re groß­ar­ti­ge Wer­ke, was das Trio Pas­sio­nis­si­mo und Prof. Gu­drun Fran­ke auf un­se­rem .Son­der­kon­zert im Ling­ner­schloss zu be­wei­sen wis­sen.

Busreise, *****"Felix-Suite" / Früh­stück in "Das Le­ben­di­ge Haus" (= denk­mal­ge­schütz­te und frisch sa­nier­te ehe­ma­li­ge Haupt­post am Au­gus­tus­platz), HP, fünf (Son­der-) Kon­zer­te
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 850,- pro Person im DZ
freie Plätze: 7     
€ 975,- pro Person im EZ

 

 

 

DIE STADT UND DIE KUNST -
MAGDEBURGER MITTELALTER, BAUHAUS, HUNDERTWASSER

x12./13. Oktober 2019v

Das Kul­tur­his­to­ri­sche Mu­seum Mag­de­burg knüpft - end­lich! - wie­der an sei­ne ex­zel­len­ten Mit­tel­al­ter­scha­uen an und zeigt die .Son­der­aus­stel­lung "Fas­zi­na­tion Stadt. Die Ur­ba­ni­sie­rung Eu­ro­pas im Mit­tel­al­ter und das Mag­de­bur­ger Recht". Sie dreht sich um "die mit­tel­al­ter­li­che Stadt als Ort gro­ßer In­no­va­tio­nen … Über 250 hoch­ka­rä­ti­ge Ex­po­na­te aus ganz Eu­ro­pa, dar­un­ter kost­ba­re Ge­mäl­de und Skulp­tu­ren, wert­vol­le Hand­schrif­ten und be­deut­en­de Do­ku­men­te (ma­chen) Er­fin­der­geist und Krea­ti­vi­tät … er­leb­bar". Man er­fährt, "wie die Ver­fas­sung, die Or­ga­ni­sa­tion und die Kunst und Kul­tur der mit­tel­al­ter­li­chen Städ­te zum Weg­be­rei­ter wur­den für vie­les, was bis heu­te un­ser Le­ben prägt." Ein gran­dio­ses städ­te­bau­li­ches Zeug­nis je­ner Zeit ist der .Mag­de­bur­ger Dom, 1209 be­gon­nen und da­mit die ers­te Ka­the­dral­kir­che des ge­sam­ten Hei­li­gen Rö­mi­schen Rei­ches Deut­scher Na­tion im neu­en Stil: der Go­tik. Trotz die­ser Be­deu­tung wa­ren bis­her sei­ne his­to­ri­schen Kost­bar­kei­ten nir­gend­wo dau­er­haft zu se­hen; dies hat sich im No­vem­ber 2018 ge­än­dert: Im neu­en .Dom­mu­seum Ot­to­na­nium wer­den auf 650 m² "drei gro­ße The­men­kom­ple­xe des eu­ro­pä­i­schen Mit­tel­al­ters prä­sen­tiert: Kai­ser Ot­to der Gro­ße und Edi­tha, das Erz­bis­tum Mag­de­burg und die spek­ta­ku­lä­ren Fun­de … rund um den Dom." Hö­he­punk­te sind Edi­thas Sarg, Bei­ga­ben aus Erz­bi­schofs­grä­bern und ot­to­ni­scher, an­ti­ker Bau­schmuck.
Ein (auch) städ­te­bau­li­cher Um­bruch nahm 1919, vor 100 Jah­ren, sei­nen An­fang: das "Bau­haus". Sei­ne "Meis­ter" Fei­nin­ger, Kan­dins­ky, Klee, Mu­che und Schlem­mer wa­ren selbst welt­be­rühm­te Ma­ler - Meis­ter­wer­ke von ih­nen bün­delt das Kunst­mu­seum Mo­ritz­burg (Hal­le) in der .Son­der­aus­stel­lung "bau­haus meis­ter mo­der­ne", ver­sucht dar­in auch, sei­ne 1937 als 'ent­ar­tet' kon­fis­zier­te Samml­ung der Mo­der­ne zu re­kon­stru­ieren, und lässt Wal­ter Gro­pius' 1927 ent­wor­fe­ne, aber nie rea­li­sier­te "Stadt­kron­e", ein gro­ßes Kul­tur- und Sport­fo­rum, vir­tu­ell ent­ste­hen.
Ein schar­fer Kri­ti­ker des "Bau­haus" war hin­ge­gen Frie­dens­reich Hun­dert­was­ser (1928-2000). Er po­le­mi­sier­te ge­gen "Schach­tel­kon­struk­tio­nen" und "Li­neal­men­schen"; es sei "die ge­ra­de Li­nie … gott­los und un­mo­ra­lisch". Dass er den Wor­ten Ta­ten fol­gen ließ, be­wei­sen sei­ne ."Grü­ne Zi­ta­del­le" in Mag­de­burg, wo­rin wir lo­gie­ren, und der ."Hun­dert­was­ser-Bahn­hof" in Uel­zen.

Busreise, DZ im ***+artHOTEL Magdeburg (in der "Grünen Zitadelle"), HP. 
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 315,- pro Person im DZ
freie Plätze: 4     
€ 350,- pro Person im EZ - leider nur noch auf Warteliste!

 

 

 

Zum 200. Geburtstag
"EFFI BRIEST"-WELTURAUFFÜHRUNG IN COTTBUS -
FONTANE IN RUPPIN, BERLIN UND DER LAUSITZ

x18.-20. Oktober 2019v

Prof. Siegfried Matthus, ei­ner der be­deu­tends­ten Ge­gen­warts­kom­po­nis­ten Deutsch­lands und Trä­ger des Gro­ßen Bun­des­ver­dienst­kreu­zes, und sein Sohn Frank Matthus (Li­bret­to), bei­de uns wohl­be­kannt von der Kam­me­roper Schloss Rheins­berg, ha­ben zu Fon­ta­nes 200. Ge­burts­tag aus sei­nem Ro­man "Effi Briest" ei­ne Oper ge­macht, die sie uns .per­sön­lich vor­stel­len wer­den - An­lass, nicht nur die .Welt­ur­auf­füh­rung im wun­der­ba­ren .(Ju­gend­stil)-Staats­thea­ter Cott­bus zu er­le­ben, son­dern uns auch Fon­ta­ne in der Lau­sitz an­zu­nä­hern: auf e­iner .Kahn­fahrt im Spree­wald ("ein land­schaft­li­ches Ka­bi­nett­stück"), in .Mit­ten­wal­de ("Wer reist nach Mit­ten­wal­de? Nie­mand." Doch: wir) und in der ."Son­der­aus­stel­lung zu Theo­dor Fon­ta­ne und Carl Ble­chen auf Schloss Bra­nitz: 'Am größ­ten und ge­nials­ten ist er wohl in sei­nen Skiz­zen' ". Ei­nen gro­ßen Teil sei­nes Leb­ens hat Fon­ta­ne in Ber­lin ver­bracht und auch sei­ne Ro­ma­ne dort spie­len las­sen - was un­ser .Li­te­ra­ris­cher Fon­ta­ne-Spa­zier­gang (Schwer­punkt: "Effi Briest") be­weist. Über­dies zeigt das Mär­ki­sche Mu­seum die .Son­der­aus­stel­lung "Fon­ta­nes Ber­lin" mit Fo­tos aus je­ner Zeit. Und letzt­lich er­wei­sen wir dem Schrift­stel­ler Fon­ta­ne die Eh­re in der .Leit­aus­stel­lung "fon­ta­ne.200/Au­tor", die das Mu­seum Neu­rup­pin prä­sen­tiert.

Busreise, DZ im ****Hotel Sorat in Cottbus, HP, Opern­kar­te bes­ter Ka­te­go­rie, Spree­wald-Kahn­fahrt.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

Diese Reise fin­det eine Wo­che eher statt, al­so vom 18. bis zum 20. Ok­to­ber, als in un­se­rem ge­druck­ten Ka­ta­log 2019 auf­ge­führt, weil die Welt­ur­auf­füh­rung der Matthus-Oper "Effi Briest" eben­falls um eine Wo­che vor­ve­rlegt wor­den ist.

 

€ 460,- pro Person im DZ
freie Plätze: 3     
€ 495,- pro Person im EZ

 

 

 

(Neue) GARTEN-RARITÄTEN© - IM "INDIAN SUMMER"

x25.-27. Oktober 2019v

Gärten sind eine kunst­vol­le Sym­bio­se von Na­tur, Äs­the­tik und Phi­lo­so­phie - al­le­mal ih­re eng­li­sche Spiel­art. Wie schon 2018 be­we­gen wir uns in al­ler Mu­ße durch - an­de­re - Park­kunst­wer­ke - und das, wenn die Laub­fär­bung ih­nen ei­nen spe­ziel­len Reiz ver­leiht:
Das .Wörlitzer Gartenreich, sym­bol­voll ab 1764 vom au­ßer­or­dent­lich krea­ti­ven Fürs­ten Franz von An­halt-Des­sau er­schaf­fen, ist Deutsch­lands ers­ter eng­li­scher Land­schafts­gar­ten und der ein­zi­ge, den man auch per Gon­del durch­mes­sen kann.
Der .Park Luisium bei Dessau hat den­sel­ben Schöp­fer, ist in­des eine klei­ne und in­ti­me An­la­ge, die durch har­mo­nisch ein­ge­bet­te­te klas­si­zis­ti­sche und neu­go­ti­sche Bau­ten be­sticht.
Ebenso ist der .Schloss­park Os­trau nörd­lich von Hal­le mit sei­nem mäch­ti­gen Ba­rock­schloss den frü­hes­ten eng­li­schen Gär­ten Deutsch­lands zu­zu­rech­nen, wur­de doch auch er ab ca. 1764 an­ge­legt - als Fried­rich Au­gust von Velt­heims "Lust­wald" mit Fremd­ge­höl­zen - und birgt da­bei Spu­ren vo­ri­ger und spä­ter­er Epo­chen.
Nur wenig jünger ist der vom Grafen Carl von Lin­de­nau 1782-99 er­schaf­fe­ne .Park Ma­chern öst­lich von Leip­zig, der mit sei­nen zahl­rei­chen al­le­go­ri­schen Staf­fage­bau­ten bei­spiel­haft für den ro­man­tisch-sen­ti­men­ta­len Gar­ten­ty­pus je­ner Zeit ist.
Der .Große Tier­gar­ten in Ber­lin trägt heu­te wie­der die Hand­schrift des be­rühm­ten Pe­ter Jo­seph Len­né, der ihm bei be­hut­sa­mem Umg­ang mit Vor­han­de­nem 1833-40 sei­ne eng­li­sche Ge­stalt gab.
Eine erste Blüte erlebte der .Park Wie­sen­burg in der länd­li­chen Ab­ge­schie­den­heit des Ho­hen Flä­mings in den 1830er Jah­ren un­ter Lui­se von Watz­dorf, be­vor ihr Sohn Curt ab 1863 dank neu­er We­ge­füh­rung, der Sicht­ach­sen und Tei­che eine viel­fäl­ti­ge Park­land­schaft ent­ste­hen ließ.
Dem barocken .Park Krum­ke in der Alt­mark ver­lie­hen im 19. Jahr­hun­dert die von Kahl­dens land­schaft­li­chen Cha­rak­ter mit sel­te­nen Bäu­men und er­bau­ten 1854-60 auch das neu­go­ti­sche Her­ren­haus.
Der ebenfalls altmärkische .Stadt­park Tan­ger­hüt­te ist ei­ne weit­läu­fi­ge An­lag­e, die die Fa­b­ri­kan­ten­fa­mi­lie Wa­gen­führ ab 1873 im Le­nné-Mey­er­schen Misch­stil vor den To­ren ihrer Ei­sen­hüt­te an­le­gen ließ - mit 'Al­tem' und 'Neu­em Schloss' (1909-11), Was­ser­fall, Schwa­nen­teich und Mau­so­leum.

Busreise, HP, DZ im ****Hotel Wörlitzer Hof in Wörlitz, Gon­del­fahrt im Wör­lit­zer Gar­ten­reich
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

Diese Reise fin­det jetzt eine Wo­che spä­ter statt, al­so vom 25. bis zum 27. Ok­to­ber, als in un­se­rem ge­druck­ten Ka­ta­log 2019 auf­ge­führt, weil wir eine an­de­re Rei­se auf den ur­sprüng­li­chen Ter­min ver­le­gen muss­ten.

 

€ 450,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9     
€ 495,- pro Person im EZ

 

 

 

ADVENT IM HAVELLAND

x14./15. Dezember 2019 (3. Advent)v

Neuauflage unserer 2015, 2016, 2017 und 2018 ausgebuchten Reise:

Wo die Havel kurz vor Berlin zu ih­rem gro­ßen Bo­gen nach Sü­den, Wes­ten und zu­rück nach Nor­den in die Elb­e an­setzt, liegt an ihrem Ufer .Schloss Ora­nien­burg, das für den Auf­stieg der Mark zum Kö­nig­reich steht, geht die gran­dio­se Ba­rock­re­si­denz in ih­rer jet­zi­gen äu­ße­ren Ge­stalt doch auf den pracht­lie­ben­den ers­ten Preu­ßen­kö­nig Fried­rich I. zu­rück. Zum 11. Mal dient das Schloss auch als Ku­lis­se für den .Weih­nachts­gans-Au­gus­te-Markt, be­nannt nach der Er­zäh­lung von Fried­rich Wolf, der hier leb­te. Nicht weit da­von, in Vel­ten, wid­met sich das .Hed­wig-Boll­ha­gen-Mu­seum der be­rühm­ten Ke­ra­mi­ke­rin (1907-2001), die wie kei­ne an­de­re tra­di­tio­nel­le Töp­fe­rei mit Bau­haus-Äs­the­tik zu kom­bi­nie­ren ver­stand. Wie schon in den letz­ten 25 Jah­ren fin­det im gro­ßen Mu­seums­hof der .Kunst­hand­wer­ker-Weih­nachts­markt statt. Dass es sich im Ha­vel­land gut le­ben lässt, wuss­te be­reits der Land­adel und er­bau­te sich präch­ti­ge Her­ren­häu­ser wie Schloss Nenn­hau­sen, in des­sen Fest­saal Fest­spiel­grün­der und Pia­nist Frank Was­ser (Ha­vel­län­di­sche Mu­sik­fest­spie­le) mit Mar­co Reiss (Vio­li­ne / Mag­de­bur­ger Phil­har­mo­nie) ein .fest­li­ches Ad­vents­kon­zert mit Wer­ken von Bach und Hän­del samt Le­sung mit Opern­sän­ger Wolf­gang Klo­se gibt, und Schloss Zie­then, wo im Bü­low-Saal das Ber­li­ner En­sem­ble triu­nú­ri un­ter dem Mot­to ."Ich steh an Dei­ner Krip­pen hier" in­ter­na­tio­na­le Ad­vents- und Weih­nachts­lie­der zum Vor­trag bringt. Das klei­ne Bad Wils­nack na­he der Ha­vel­mün­dung hat ei­ne er­staun­li­che Hal­len­kir­che in feins­ter Back­stein­go­tik und mit edels­tem In­te­rieur - die ."Wun­der­blut­kir­che", in der man 1383 nach ei­nem Brand drei un­ver­sehr­te Hos­tien mit Blut­fle­cken fand, die Wils­nack zum wich­tigs­ten Wall­fahrts­ort Mit­tel­eu­ro­pas mach­ten ("San­tia­go des Nor­dens"), ist Schau­platz einer gro­ßen Krip­pen­schau und ei­nes .vor­weih­nacht­li­chen Or­gel­kon­zerts spe­ziell für uns.

Busreise, HP, DZ im ****Ring­ho­tel Som­mer­feld, Kar­te bes­ter Ka­te­go­rie für zwei Kon­zer­te der Hav­el­län­di­schen Mu­sik­fest­spie­le, Wils­na­cker Or­gel­son­der­kon­zert
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 345,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9    
€ 370,- pro Person im EZ

 

 

 

Zum 250. Geburtstag: 
BEETHOVEN UND BONN

x13.-16. März 2020v

 

Ludwig van Beethoven ist 1770 - vor 250 Jah­ren - in Bonn zur Welt ge­kom­men, tritt mit sie­ben Jah­ren erst­mals als Pia­nist auf, ver­öf­fent­licht als 11-Jäh­ri­ger sei­ne ers­ten Kom­po­si­tio­nen und tritt in die kur­fürst­lic­he Hof­ka­pel­le ein, wo er schon mit 13 Ja­hren zum zwei­ten Hof­or­ga­nis­ten auf­steigt und 1789 zu­dem als Brat­schist an­ge­stellt wird. Im .Beet­ho­ven-Haus, sei­nem Ge­burts­ort, ge­ben über 150 Ori­gi­nal­ex­po­na­te (auch aus sei­ner sich ab 1792 an­schlie­ßen­den Wie­ner Zeit) "Ein­blick in Le­ben und Werk des gro­ßen Kom­po­nis­ten" und "re­flek­tie­ren Beet­ho­vens Den­ken und Füh­len, Ar­bei­ten und Wir­ken." Übet­dies ha­ben wir dort für Sie ein . Son­der­kon­zert mit Le­sung aus Beet­ho­vens Brie­fen ar­ran­giert und las­sen uns auf sei­nen Spu­ren durch ."Beet­ho­vens Bonn" füh­ren. Zum 250. wid­met sei­ne Ge­burts­stadt ih­rem gro­ßen Sohn ei­ne spe­ziel­le Früh­jahrs­aus­ga­be des In­ter­na­tio­na­len Beet­ho­ven­fes­tes - wir kom­men in den Ge­nuss von .Beet­ho­vens 1. und 3. Sym­pho­nie mit dem re­nom­mier­ten Or­ches­ter "musicAeterna" der Oper Perm un­ter dem Star­di­ri­gen­ten Teo­dor Cur­rent­zis in der Oper Bonn. Auch Welt­klas­se­gei­ge­rin .Anne-So­phie Mut­ter ehrt den Ju­bi­lar und gibt mit dem be­rühm­ten Lon­don Phil­har­mo­nic Or­ches­tra so­wie den Jung­stars Pa­blo Fer­rán­dez (Vio­lon­cel­lo) und Kha­tia Bu­nia­tish­vi­li (Pia­no) in der Phil­har­mo­nie E­ssen sein Tri­pel­kon­zert (und Mah­lers 1. Sin­fo­nie). Und die Bun­des­kunst­hal­le zeigt die große .Ju­bi­läums­aus­stel­lung "Beet­ho­ven. Welt. Bür­ger. Mu­sik": "Rund 250 Ob­jek­te, dar­un­ter … wert­vol­le Leih­ga­ben aus deut­schen und in­ter­na­tio­na­len Samm­lun­gen, zeich­nen ein fa­cet­ten­rei­ches Bild des Künst­lers und Men­schen Beet­ho­ven vor ei­nem le­ben­di­gen Zeit­pa­no­ra­ma. … Die glo­ba­le Be­deu­tung Beet­ho­vens und sei­ne in­ter­na­tio­na­le Wir­kungs­ge­schich­te bis in die heu­ti­ge Zeit ste­hen eben­so im Fo­kus wie der ideen­ge­schicht­li­che und kul­tur­his­to­ri­sche Kon­text der sich grund­le­gend ver­än­dern­den Ge­sell­schaft."
Doch Bonn weiß nicht nur mit Beet­ho­ven zu bril­lie­ren: Es führt sei­ne Ent­ste­hung auf die An­le­gung ei­nes Rö­mer­la­gers im Jah­re 11 v. Chr. zu­rück und ist da­mit ei­ne der äl­tes­ten Städ­te Deutsch­lands; in die­se über 2.000-jäh­ri­ge Ge­schich­te tau­chen wir im .Stadt­mu­seum ein. Von 1597 bis zum Reichs­de­pu­ta­tions­haupt­schluss 1803 ist Bonn .Re­si­denz der Köl­ner Kur­fürs­ten, dar­un­ter des pracht­lie­ben­den Cle­mens Au­gust, was das Stadt­bild bis heu­te prägt. 1949 wird Bonn pro­vi­so­ri­sche Haupt­stadt der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und ist nach wie vor "Bun­des­stadt", was sich u.a. dar­in zeigt, dass im­mer noch 30% der Bun­des­be­am­ten hier ar­bei­ten. Auf un­se­rer .Spu­ren­su­che im ehe­ma­li­gen Re­gie­rungs­vier­tel wen­den wir uns die­ser Epo­che zu und be­su­chen auch das .Ge­bäu­de des Bun­des­rats, der hier noch bis zum Jahr 2000 ge­tagt hat.

Busreise, DZ im ****Hotel Königshof, HP, drei (Sonder-) Konzerte
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 945,-   pro Person im DZ
freie Plätze: >9    
€ 1.050,-   pro Person im EZ

 

 

 

BERLIN exclusiv -  A D L O N,
DIE "NEUE" STAATSOPER UNTER DEN LINDEN UND ZENTREN DER MACHT

x17./18. April 2020v

AdlonUnsere exquisite Reise ins "Adlon" - das 27. (!) Mal:

Nach sieben Jahren Sanierung - vier mehr als ge­plant - und ei­nem Kos­ten­an­stieg von vor­ge­se­he­nen 239 Mio. auf ca. 440 Mio. € wird das Haus zu gu­ter Letzt seit 2018 wie­der dau­er­haft be­spielt: Wir über­zeu­gen uns in der Staats­oper Un­ter den Lin­den, dass sich der Auf­wand ge­lohnt hat, und kom­men in den Ge­nuss der Auf­füh­rung von .Wolf­gang Ama­deus Mo­zarts "Die Zau­ber­flö­te" (In­sze­nie­rung von Au­gust Ever­ding mit Büh­nen­bil­dern von Karl Fried­rich Schin­kel). 
Vieles hat sich in Berlin in den 30 Jah­ren seit der Ein­heit ver­än­dert: Wir er­kun­den die ."neue Mit­te" (Re­gie­rungs­vier­tel) und be­su­chen dort das .Reichs­tags­ge­bäu­de (Ple­nar­saal des Bun­des­ta­ges und Kup­pel) und das .Det­lev-Roh­wed­der-Haus, er­baut als Her­mann Gö­rings Reichs­luft­fahrt­mi­nis­te­rium, nach dem Krieg Haupt­quar­tier der So­wje­ti­schen Mi­li­tär­ad­mi­nis­tra­tion (SMAD), 1949 Grün­dungs­ort der DDR, als "Haus der Mi­nis­te­rien" Haupt­an­lauf­punkt des Volks­auf
stan­des von 1953, 1991-95 Do­mi­zil der "Treu­hand" und seit 1999 Haupt­sitz des Bun­des­mi­nis­te­riums der Fi­nan­zen - ein Haus, das wahr­haft viel ge­se­hen hat. Das ge­fürch­te­te Zen­trum der Macht in der DDR war die .Zen­tra­le des Mi­nis­te­riums für Staats­si­cher­heit (MfS), die Bür­ger­recht­ler am 15. Ja­nuar 1990 spek­ta­ku­lär ge­stürmt ha­ben. Heu­te be­fin­det sich hier in der Lich­ten­ber­ger Nor­man­nen­stra­ße ei­ne neue, 2015 ein­ge­rich­te­te Dau­er­aus­stel­lung, in der "zahl­rei­che, teils noch nie ge­zeig­te Ob­jek­te … das Aus­maß des Wir­kens des MfS (ver­an­schau­li­chen)."

Busreise, DZ und Frühstück im *****Hotel Adlon, Abendessen im Restaurant Cum Laude (gegenüber der Staats­oper), Opern­kar­te bes­ter Ka­te­go­rie.                                .
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 565,- pro Person im DZ
freie Plätze:    
€ 660,- pro Person im EZ      

 

 

 

UNBEKANNTES THÜRINGEN - DAS REUSSEN-"IMPERIUM"©

x23.-26. April 2020v

Fast 800 Jahre lang be­herrsch­ten die Wei­da­er Vög­te (da­her auch: "Vogt­land") und ih­re Nach­fah­ren, die Fürs­ten Reuß, die reiz­vol­le ost­thü­rin­gi­sche Mit­tel­ge­birgs­land­schaft zwi­schen Saa­le-Obe­rlauf und Wei­ßer Els­ter - zu­letzt auf­ge­teilt in zwei "Rei­che" von 800 und 300 km². Bei a­ller Win­zig­keit - über­dau­ert hat gro­ßes Kul­tur­erbe mit viel Se­hens­wer­tem auf al­ler­engs­tem Raum:
.Osterburg, der "Stamm­sitz" der Reu­ßen hoch über Wei­da, .St.-Veit-Kir­che in Wün­schen­dorf, be­reits 974 als Burg­ka­pel­le be­grün­det und ers­te Grab­le­ge der Vög­te, .Greiz, Haupt­re­si­denz der äl­te­ren Li­nie (ä.L.), mit Obe­rem und .Un­te­rem Schloss so­wie dem bild­schö­nen Land­schafts­gar­ten an der Els­ter, Gera, Haupt­re­si­denz der jün­ge­ren Li­nie (j.L.), mit sei­ner er­le­se­nen .Kunst­samm­lung in der spät­ba­ro­cken Oran­ge­rie, der mit vor­züg­li­chem Ju­gend­stil­in­te­rieur aus­ge­schmück­ten .St.-Sal­va­tor-Kir­che und dem .Ot­to-Dix-Haus, Ge­burts­ort des be­rühm­ten, dank fürst­lich-reu­ßi­schen Sti­pen­diums zum Kunst­stu­dium ge­lang­ten Ma­lers und Gra­fi­kers (1891-1969), .Schloss Burgk, die wohl pit­to­res­kes­te und ar­chi­tek­to­nisch viel­fäl­tigs­te (Ne­ben-)Re­si­denz der Reu­ßen ä.L. (Go­tik bis Klas­si­zis­mus) mit ori­gi­nal er­hal­te­ner Sil­ber­mann­or­gel in der Schloss­ka­pel­le, Ebers­dorf, 1678-1848 Sitz ei­ner Ne­ben­li­nie der j.L., mit .eng­lis­chem Schloss­park und Bar­lach-Grab­mal für die letz­te Fürs­ten­fa­mi­lie j.L., .Neu­es Schloss zu Lo­ben­stein, 1647-1824 ei­gen­stän­dig (zur j.L.), .Burg­kir­che Pos­ter­stein mit mei­ster­haf­tem Schnitz­werk und das .Hein­rich-Schütz-Haus in Bad Kös­tritz, in dem Deutsch­lands be­deu­tends­ter früh­ba­ro­cker Kom­po­nist 1585 zur Welt ge­kom­men ist. Die An­mut der reu­ßi­schen Na­tur ge­nie­ßen wir bei un­se­rer .Saa­le-Schiff­fahrt auf der Blei­loch­tal­sper­re, Teil der "Saa­le-Kas­ka­den" ("Thü­rin­ger Meer") und Deutsch­lands vo­lu­men­reich­ster Sta­usee.

Busreise, DZ im ****See­ho­tel Zeu­len­ro­da, HP, Sil­ber­mann­or­gel-Vor­spiel, Saa­le-Char­ter­schiff­fahrt
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 690,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9    
€ 785,- pro Person im EZ

 

 

 

Gewässerkreuzfahrt 
GROSSHERZOGTUM MECKLENBURG-STRELITZ -
VON DER HAVEL BIS ZUR MÜRITZ©

  x8.-10. Mai 2020v

Neuauflage unserer 2012, 2013 und 2014 ausgebuchten Reise: Das Strelitzer Her­zog­tum ging 1701 aus ei­ner Lan­des­tei­lung her­vor, stieg 1815 zum Groß­her­zog­tum auf, ver­wan­del­te sich 1918 in ei­nen Frei­staat (bis 1934) und er­leb­te 1994-2011 ei­ne Re­nais­sance als Land­kreis - mit weit über 300 Seen der ge­wäs­ser­reichs­te in ganz Deutsch­land. Wir glei­ten sanft über die Obe­re-Ha­vel- und die Mü­ritz-Ha­vel-Was­ser­stra­ße durch schöns­te nord­deut­sche Seen­land­schaft: Be­gin­nend ganz im Nord­osten be­su­chen wir .Schloss Ho­hen­zie­ritz, Ster­be­ort der Preu­ßen­kö­ni­gin Lui­se, ei­ner Stre­lit­zer Prin­zes­sin, samt dem ab 1771 vom eng­li­schen Gar­ten­künst­ler Ar­chi­bald Thom­son als ei­nen der ers­ten deut­schen Land­schafts­gär­ten ge­stal­te­ten Schloss­park und .Fürs­ten­berg, die 'Was­ser­stadt', mit der vom Groß­her­zog­li­chen Hof­bau­meis­ter Fried­rich Wil­helm But­tel, ei­nem Schin­kel-Schü­ler, ent­wor­fe­nen Stadt­kir­che und que­ren per Schiff u.a. den Röb­lin-, Ziern- und Ell­bo­gen­see, um in un­ser Ho­tel in Stra­sen (di­rekt am Was­ser) zu ge­lan­gen. Am zwei­ten Tag bringt uns die 'Es­trel­la' durch ei­ni­ge klei­ne­re Seen und den Gro­ßen Prie­pert­see in die Wo­blitz, an de­ren Ufer .We­sen­berg mit sei­ner um 1250 er­bau­ten Burg liegt, und wei­ter durch den But­tel­schen Kam­mer­k­anal zum Zier­ker See, wo wir der Re­si­denz­stadt .Neu­stre­litz mit ih­rer ein­ma­li­gen ba­ro­cken Stadt­an­la­ge und et­li­chen But­tel-Bau­ten, so der Schloss­kir­che, die Eh­re er­wei­sen. Der drit­te Tag führt über die Pä­litz­seen, den La­bus-, Zot­zen- und Mi­rower See zur .Ne­ben­re­si­denz Mi­row, auf de­ren Schloss­in­sel Schloss Mi­row und die Jo­han­ni­ter­kir­che mit der Fürs­ten­gruft auf uns war­ten. Mit dem 'See­ro­sen­pa­ra­dies' und der Klei­nen Mü­ritz en­det der Törn.

Schiffsreise mit der ei­gens nur für uns ge­char­ter­ten 'Es­trel­la', Bus­an-/-ab­rei­se, HP, DZ im Ho­tel Zum Lö­wen in Stra­sen.                                .
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

Hierfür gibt es schon eine Warteliste! Soll­ten auch Sie sich für die­se Rei­se bzw. ei­ne even­tu­el­le Wie­der­ho­lung in­ter­es­sie­ren, scheu­en Sie bitte - trotz War­te­liste - nicht vor ei­ner An­mel­dung zu­rück! Sie ha­ben im Fal­le von Rück­trit­ten nicht nur eine Chance für die­se Fahrt, son­dern er­hal­ten auch vor al­len an­de­ren Ihre Ein­la­dung, so­bald wir wis­sen, ob und ge­ge­be­nen­falls wann ge­nau wir er­neut durch Meck­lenb­urg-Stre­litz schip­pern wer­den.

 

€ 565,- pro Person im DZ
  
€ 595,- pro Person im EZ

 

 

 

FEININGER IN MITTELDEUTSCHLAND©

x22.-24. Mai 2020v

 

Wiederholung unserer 2016 und 2018 ausgebuchten Reise:

Lyonel Feininger (1871-1956) kommt zum ers­ten Mal 1906 nach .Wei­mar, mie­tet ein Ate­lier und ist vor al­lem vom Um­land fas­zi­niert: "Die .Dör­fer … sind prach­tvoll! … Es gibt Kir­chen in gott­ver­las­se­nen Nes­tern, die mir das Mys­tischs­te sind, was ich von so­ge­nann­ten Kul­tur­men­schen ken­ne!" 30 Jah­re lang be­sucht er Ober­wei­mar, Mel­lin­gen, Ump­fer­stedt, Vol­lers­ro­da und ins­be­son­de­re Gel­me­ro­da, des­sen Kir­che er al­lein über 100 Ma­le meist in sei­nem un­ver­wech­sel­ba­ren "Pris­ma­is­mus" ab­bil­det - auch als er nach zwei Kriegs­som­mern 1917/18 in .Braun­la­ge, wo er sich dem Holz­schnitt zu­wen­det, 1919 Meis­ter am 'Bauhaus' in Wei­mar wird. Bei des­sen Um­zug nach .Des­sau wech­selt auch er dort­hin und be­zieht 1926 ei­nes der neu­en Meis­ter­häu­ser. Ihn er­eilt ein Auf­trag aus .Halle, wo 1930/31 statt ei­nes Wer­kes gleich 40 ent­ste­hen ("Pris­men ei­ner Stadt" im .Kunst­mu­seum Mo­ritz­burg). 1937 - aus be­rech­tig­ter Sor­ge vor der NS-Dik­ta­tur - kehrt Fei­nin­ger in die USA zu­rück, über­gibt aber zu­vor ei­nem frü­he­ren Bau­haus­stu­den­ten vie­le sei­ner Ar­bei­ten. Der ver­birgt sie in Qued­lin­burg vor den Na­zis, wo sie seit 1986 den Grund­stock der .Lyo­nel-Fei­nin­ger-Ga­le­rie bil­den.

Busreise, HP, DZ im ****Hotel Charlottenhof in Halle. 
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 435,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9    
€ 475,- pro Person im EZ

 

 

 

 "B A C H - L Ä U F E"©  -
 JOHANN SEBASTIAN BACH VON EISENACH BIS LEIPZIG

x12.-15. Juni 2020v

Johann Sebastian Bach "hat's nicht weit ge­bracht": Sein äl­tes­ter ge­si­cher­ter Vor­fahr, sein Ur­ur­groß­va­ter Veit Bach, kommt im 16. Jahr­hun­dert nach Wech­mar, wo bis heu­te das ."Bach-Stamm­haus" steht, in Ei­sen­ach wird er selbst 1685 ge­bo­ren (.Tauf­kir­che St. Geor­gen und .Bach­haus). Sei­ne ers­te An­stel­lung fin­det er 1703 als Hof­mu­si­ker in .Wei­mar, um noch im sel­ben Jahr Or­ga­nist in Arn­stadt zu we­rden (.Bach­kir­che und .ein­zi­ges er­hal­te­nes Wohn­haus). 1707/08 in Mühl­hau­sen und dann er­neut am Wei­ma­rer Hof tä­tig, holt ihn 1717 Fürst Leo­pold als Hof­ka­pell­meis­ter nach Kö­then (."Bach­kir­che" St. Ag­nus und .Re­si­denz­schloss). Bachs längs­ter Wir­kungs­ort wird 1723 Leip­zig. Hier, wo er bis zu sei­nem To­de 1750 Tho­mas­kan­tor und städ­tischer "Di­rec­tor mu­si­ces" ist, be­fin­det sich an "sei­ner" Tho­mas­kir­che das .Bach-Mu­seum des Bach-Ar­chivs, und be­geht man 2020 wie­der das Bach­fest, die welt­weit größ­te Ver­an­stal­tung zu Bachs Eh­ren: Wir hö­ren ."Aus­er­le­sens­te Kir­chen-Stü­cke" von Schütz, Bux­te­hu­de so­wie Bach und sei­ner Fa­mi­lie, auf­ge­führt in der Ni­ko­lai­kir­che vom Ams­ter­dam Ba­roque Or­ches­tra & Choir und So­list­en, und .Bach­sche Cho­ral­kan­ta­ten, vor­ge­tra­gen vom Con­cer­to vo­ca­le Frank­furt und dem Bach-Col­le­gium Frank­furt-Wies­ba­den im Pau­li­num, der 1968 un­ter Wal­ter Ul­bricht ge­spreng­ten und 2007-17 mo­dern und sym­bol­reich neu auf­ge­bau­ten Au­la und Uni­ver­si­täts­kir­che St. Pau­li.

Busreise, DZ in ****Hotels: Waldhotel Berghof in Luisenthal / Thüringer Wald (1 x) und Leipzig Marriott (2 x), HP, Karten bester Kategorie für zwei Konzerte.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

 

€ 695,- pro Person im DZ
freie Plätze: >9    
€ 775,- pro Person im EZ